Ludwigshafen – Der Wildpark in Ludwigshafen-Rheingönheim ist seit Jahrzehnten eine Attraktion für die Bevölkerung Ludwigshafens sowie aus benachbarten und auch weiter entfernten Kommunen. Als Alleinstellungsmerkmal bietet er das besondere Erlebnis – eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt hautnah zu erfahren – das mit einem pädagogischen Gesamtkonzept verbunden ist, um persönliches Erleben spielerisch mit individuellem Lernen zu verbinden. Dieser Zielstellung bleibt der Wildpark mit seinem Programm auch im Jahr 2026 treu.
„Mit diesem Pfund kann der Wildpark weiterhin wuchern. Wir ermöglichen den Besuchern des Wildparks einen anderen, völlig unverstellten sowie – in einer vorwiegend industriell geprägten Großstadt wie Ludwigshafen – unerwarteten Blick auf die hiesige Flora und Fauna. Nur durch die engagierte Arbeit des gesamten Wildparkteams und des Fördervereins des Wildparks ist es möglich, diesen besonderen Ort des naturnahen Erlebens zu erhalten. Daher sage ich allen Beteiligten für ihre Arbeit ,Herzlichen Dank'“, ein Dank gilt aber grundsätzlich der ganzen Stadtgesellschaft für die Bereitschaft, dieses Angebot zu unterstützen.“
Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt in einem begleitenden Grußwort
„Als eine äußerst facettenreiche und begeisternde Einrichtung, kann der Wildpark seine Besucher immer wieder aufs Neue ins Staunen versetzen, weil er so wandelbar ist. Mit seiner natürlichen Vielfalt kombiniert mit den sowohl spannenden als auch lehrreichen Workshops, Mitmachkursen und Exkursionen bleibt der Park eine Attraktion, um die uns mache Kommunen beneiden. Dieses spezielle, naturnahe Juwel in einer Stadt wie Ludwigshafen möchten wir auf jeden Fall auch zukünftig aufrechterhalten und setzen alles daran, die Basis für den Wildpark auf Dauer zu erhalten. Gleichzeitig ist auch auf die Wirtschaftlichkeit zu achten und die Eintrittspreise angemessen anzupassen, wie es zu Beginn dieses Jahres erfolgte.“
Peter Nebel, Leiter des Wirtschaftsbetriebs Ludwigshafen (WBL)
„Der Wildpark ist über die Jahre hinweg immer weiterentwickelt worden, wobei stets die Bedürfnisse der Besucher – über alle Altersklassen hinweg – im Vordergrund standen und nach wie vor stehen. Dabei gilt es, den Wildpark als Institution weiterhin attraktiv zu halten und auf zeitgemäße Anforderungen und verschiedene Geschmäcker zu reagieren. Dass wir hier die richtige Strategie verfolgen, lässt sich im stetigen Besucherzuwachs ablesen. Mittlerweile zählt der Wildpark jährlich rund 140.000 Gäste, die von dem vielfältigen Programm Gebrauch machen, zu dem stilprägende, moderne und naturpädagogische Angebote gehören.“
Gabriele Bindert, Leiterin des Bereichs Grünflächen und Friedhöfe beim WBL
Mit sinnlichen Erfahrungen Klein und Groß begeistern
Nach der guten Resonanz des Vorjahres gibt es auch im Jahr 2026 wieder für die jüngsten Gäste des Wildparks Kinderyoga-Angebote. Dabei können sich Kinder im Alter von drei bis acht Jahren nicht nur in ihrer frühkindlichen Phase körperlich ertüchtigen, sie tun dies auch in einer anregenden Umgebung, welche die Natur für sinnlich und unmittelbar erfahrbar macht: Das weckt Kreativität sowie Abenteuerlust und legt ein Fundament, um die Natur besser zu begreifen. An drei Wochenenden der Vorweihnachtszeit wird dieser Programmpunkt ebenfalls als Adventyoga angeboten.
Die künstlerische Schaffenskraft von Grundschulkindern entfacht die „Land-Art“, bei der mit im Wildpark gesammelten Materialien – zum Beispiel Blüten, Laub, Steinen und Federn – individuelle Kunstwerke an Ort und Stelle entstehen. Falls das Wetter mitspielt, werden diese Kompositionen auf den Wiesen des Wildparks ausgestellt. Sollte es regnen, erfolgt die Präsentation der Werke unter Bäumen. Ein Foto ihres Kunstwerks bekommen die Teilnehmer zugeschickt, die ihre Adresse hinterlassen.
Im Workshop „Bunte Erde“ entstehen aus gesammelten Erdpigmenten und färbenden Früchten und Gewürzen Farben. Kinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahren lernen dabei, wie natürliche Bindemittel wie Quark, Eier und Öl dabei helfen, eigenhändig Farben herzustellen und duftende Bilder zu malen.
Esel, Luchs oder Heupferd: Durch einen Seitenwechsel Tiere besser kennenlernen
Sowohl an Kinder als auch Erwachsene wendet sich die „Erlebnisschule Wald und Wild“, in der die Besucher unter anderem erfahren, wie stachelig sich ein Igel und wie borstig sich ein Wildschwein anfühlt. Und das sind nur einige Geheimnisse, die auf der Tour durch den Park gelüftet werden. Für die ganze Familie lebendige Bilder im Kopf lässt die Erzählwanderung entstehen, wenn in pfälzer Mundart an besonderen Stellen im Wildpark Märchen erzählt werden.
Das direkte Erfahren und Beobachten der Natur aus einer nicht alltäglichen Perspektive steht etwa bei der Taschenlampen-Wanderung oder der „WaldNacht“ auf dem Programm, wenn ein nächtlicher Rundgang durch den Wildpark auf dem Programm steht, bei dem sich auch der Sternenhimmel bewusster wahrnehmen lässt. Dass in jedem Menschen noch das Jäger- und Sammlerverhalten seiner Vorfahren aktiv ist, lernen die Wildparkgäste bei einer Pirsch im Park, wenn nach Tierspuren Ausschau gehalten oder die Wildschweinrotte besucht wird.
Näheres zu kleinen und großen Tieren gibt es bei der Veranstaltung zu erfahren, bei denen die Teilnehmer auf Tuchfühlung mit Lebewesen gehen können. Wenn es heißt, „Tiere hautnah – ein Seitenwechsel“ können Kinder in die Gehege der Esel und Ziegen, um noch mehr über die Bewohner des Wildparks herauszufinden. Bei Lama-Spaziergängen durch das Rheingönheimer Areal erwartet die Besucher ein entspannendes Freizeiterlebnis mit freundlicher, tierischer Begleitung. Während anderer Vorträge sowie Exkursionen erfährt man Wissenswertes über die Lebensweise von Hirschen, Luchsen, Bienen, Fledermäusen und Heupferdchen.
Meditative Erlebnisse und pralles Erlebnistagprogramm für Familien
Zu einem meditativen Klangerlebnis mit sanften Klängen und Rhythmen sind Menschen ab zwölf Jahren unter dem Titel „Einklang & Vielklang“ zum Lauschen und Innehalten eingeladen. Unter Anleitung des Freiluftateliers Pfälzer Wald können die Teilnehmer den Alltag loslassen, in der Natur entspannen und neue Energie schöpfen.
Als Fixpunkte bleiben die beliebten und traditionellen Veranstaltungen der Vorjahre im Angebot. Dies umfasst die an die Jahreszeiten angepassten Führungen und die Programmpunkte zu bestimmten Anlässen. Dazu zählen für Kinder unter anderem die Ostereiersuche am Ostersonntag und -montag. Im Zuge von Allerheiligen besteht ferner die Möglichkeit, Fledermausfiguren und gruselige Halloween-Monster zu filzen. Zu Sankt Martin leuchten beim Laternenfest die vielen Lichter der Gäste im herbstlichen Wildpark. In der Vorweihnachtszeit gibt es die Chance, kuschelige Filzwesen herzustellen, die vielleicht unter dem Christbaum landen. Vor dem Heiligen Abend steht noch die Waldweihnacht für die Tiere des Wildparks am 12. Dezember 2026 an. Ohne Termin und während des ganzen Jahres können Kinder anhand der beiden Wildpark-Rallyes und mit Hilfe des Wildpark-Rucksacks die Natur eigenständig erkunden.
Ein besonderer Höhepunkt der Wildparksaison ist wiederum der Erlebnistag für Familien am 13. September 2026. Von 11 bis 17 Uhr sind für Kinder auf dem Gelände vielfältige Aktivitäten zum Mitmachen geboten. Unmittelbaren Kontakt mit Tieren gibt es etwa beim Eselpflegen, dem Füttern der Ziegen, ferner lässt sich mit dem Hubsteiger aus rund 20 Meter Höhe der Wildpark aus völlig neuer Perspektive betrachten sowie auf dem Strohspielplatz entspannen. Neben dem reichhaltigen Programm mit vielen Ausstellern, die sich mit ihren spielerischen und informativen Ständen an alle Altersklassen wenden, können Tierpatenschaften abgeschlossen werden. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt wie in den vergangenen Jahren der Förderverein des Wildparks.
Zusätzlich zu den einzelnen Veranstaltungen lassen sich während der gesamten Saison Führungen zu bestimmten Themengebieten buchen. Ergänzend kann das Haus der Naturpädagogik in vielfältiger Weise genutzt und spezielle Angebote für ältere Menschen in Anspruch genommen werden. Hier sind Kurzexkursionen sowie unterschiedlich lange Tagesausflüge möglich.
Das ausführliche Programm des Wildparks ist auf dessen Homepage unter der Adresse https://wildpark.ludwigshafen.de/ einsehbar.
Informationen zum Wildpark:
Im 30 Hektar großen Areal des Wildparks haben mehr als 200 Tiere aus 30 europäischen Wildtierarten eine Heimat gefunden. Damit bietet der Wildpark neben seiner Erholungs- und Erlebnisfunktion auch einen wichtigen Naturraum sowie Rückzugsort für Tiere. Gezielt wird das natürliche Potential in den unterschiedlichen Veranstaltungen für die Bildung von Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen und für naturpädagogische Zwecke genutzt.
Öffnungszeiten:
November bis Januar: täglich 9 bis 17 Uhr; Februar, März und Oktober: täglich 9 bis 18 Uhr; April bis September: täglich 9 bis 19 Uhr.
Eintrittspreise:
- Kinder bis einschließlich sechs Jahre: freier Eintritt
- Kinder von sieben bis zwölf Jahren: 1,70 Euro
- Kinder/Jugendliche ab 13 Jahren: 4,50 Euro
- Ermäßigte: 4 Euro (Studierende, Menschen mit Beeinträchtigung, Rentner bei
- Vorlage eines gültigen Ausweises)
- Erwachsene: 6,50 Euro
- Familienkarte 1: 8,50 Euro (1 Erwachsene/r + eigene Kinder)
- Familienkarte 2: 11,50 Euro (2 Erwachsene + eigene Kinder)
- Gruppe ab 20 Personen / pro Person: 4,50 Euro
- Jahreskarte: 45 Euro
- Jahreskarte Plus: 60 Euro
- Familienjahreskarte: 90 Euro (inklusive jeweils einer Futtertüte pro Besuch)
- Familienjahreskarte Plus: 120 Euro (inklusive jeweils zwei Futtertüten pro Besuch)
- Pädagogische Führungen: 65 Euro pro Gruppe und Stunde (zuzüglich Eintritt pro Person)
Quelle: Stadt Ludwigshafen




