Kusel – Das Doppelheft 2-3/2025 behandelt die Zeit des pfälzischen und teilweise rheinischen Separatismus in den Jahren 1923/24 für das damalige Bezirksamt Kusel und Amt Grumbach.
2023/24 jährten sich die Ereignisse zum 100. Mal und zum ersten Mal wird das Thema umfassend für das Kuseler Land behandelt. Dazu wurden neu entdeckte Archivalien aus Berlin und weitere Dokumente ausgewertet. Schlaglichter zu einzelnen Orten wurden erarbeitet.
Damit kann diese relativ wenig bekannte Zeit, die mit wirtschaftlichen Problemen und Ausweisungen verbunden war, besser verstanden werden. Es war demnach eine konfliktreiche Zeit, lag die seit Ende des Ersten Weltkriegs französisch besetzte Pfalz schließlich in einem Spannungsfeld zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich. Die separatistischen Strömungen sind nur im Kontext der Zeit zu verstehen.
Das Autorenteam mit Jan Fickert, Markus Bauer, Markus Christian, Volker Schlegel, Werner Mohrbach und Dieter Zenglein befasste sich insbesondere mit den Orten Kusel, Odenbach, Lauterecken, Wolfstein, Nußbach und Reipoltskirchen, Welchweiler, das Amt Grumbach, Niederalben, Waldmohr, Kübelberg, Altenkirchen und Krottelbach. Kurze Hinweise auf heimatkundliche Veröffentlichungen von Hartmut Stepp und die „Zeitblicke“, diesmal mit einem Foto der römischen Bilderschüsseln von Thallichtenberg, ergänzen das Heft.
Die „Westricher Heimatblätter“ stellen die regionale Geschichte des Kuseler Landes und der Westpfalz in all ihren Facetten dar. Ein Jahresabo kostet 21 Euro. Das vorliegende Doppelheft kann für 9 Euro zzgl. Porto über die Kreisverwaltung, Abt. Zentrale Aufgaben, Schule und Kultur, 66869 Kusel, bezogen oder im Bürgerbüro der Kreisverwaltung erworben werden.
Quelle: Kreisverwaltung Kusel




