Rockenhausen – Innenminister Michael Ebling besuchte am 11. Februar 2026 die im Bau befindliche Luftrettungsstation am Standort Dörnbach im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern und verschaffte sich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten. Im Frühjahr soll Christoph 66, der Rettungshubschrauber für die Westpfalz, mit seiner Crew den Neubau beziehen.

„Ich konnte mir heute ein umfangreiches Bild von den Bauarbeiten am Standort Dörnbach, nur wenige hundert Meter Luftlinie vom alten Standort in Imsweiler, machen. Der Fortschritt ist beeindruckend und die Arbeiten im Zeitplan. Mit dem Neubau werden bundesweit einmalig neue Standards in der Luftrettung gesetzt; damit ist auch die Stationierung des Christoph 66 für die nächsten Jahre und so die Luftrettung in der Westpfalz gesichert. Dafür danke ich allen am Projekt und der Umsetzung Beteiligten, insbesondere der ADAC Luftrettungs gGmbH.“

Innenminister Ebling
Rettungswinde am Rettungshubschrauber Christoph 66 (Foto: Holger Knecht)
Rettungswinde am Rettungshubschrauber Christoph 66 (Foto: Holger Knecht)

Rheinland-Pfalz verfügt über eines der dichtesten Luftrettungsnetze der Republik, sechs Luftrettungsmittel sind im Einsatz, verteilt über das ganze Bundesland. Diese kamen im Jahr 2025 knapp 8.000 mal zum Einsatz. Auch die Windenfähigkeit – essentiell für die Rettung im unwegsamen Gelände – wurde in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut, mittlerweile gibt es drei Hubschrauber in Rheinland-Pfalz, die über diese Eigenschaft verfügen und ständig verfügbar sind.


Quelle: Ministerium des Innern