Landau – Der Wolf ist zurück in Rheinland-Pfalz. Für viele Naturschützer ist das eine gute Nachricht: Ein lange Zeit verschwundenes Wildtier kehrt in seine ursprünglichen Lebensräume zurück. Doch nicht alle reagieren mit Begeisterung. Gerade in ländlichen Regionen sorgt die Rückkehr des Wolfs auch für Verunsicherung – etwa bei Haltern von Weidetieren, die um ihre Herden fürchten. Ist der Wolf also Grund zur Freude oder zur Sorge?

Mit dieser Frage beschäftigt sich eine öffentliche Diskussionsveranstaltung der Friedensakademie Rheinland-Pfalz am 16. März 2026, 19 Uhr, im Haus am Westbahnhof in Landau.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Die Rückkehr des Wolfs steht beispielhaft für ein größeres gesellschaftliches Spannungsfeld: Wie gelingt Artenschutz, ohne berechtigte Interessen von Landwirten und Tierhaltern zu übergehen? Welche Fakten gibt es zur tatsächlichen Gefährdungslage? Und wie kann ein konstruktiver Umgang mit Ängsten und Konflikten aussehen?

Unter der Moderation von Janpeter Schilling, Professor für Humangeografie an der RPTU und Wissenschaftlicher Leiter der Friedensakademie Rheinland-Pfalz, diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis, Naturschutz und Recht über ökologische Hintergründe, praktische Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Studien, sondern auch um konkrete Erfahrungen aus der Region.

Weitere Infos: www.friedensakademie-rlp.de

Quelle: Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern Landau


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