Obrigheim – Beim Kultfestival „Rock im Hinterland“ stand auf dem Stoppelacker in Obrigheim der 3. Pfälzer Abend ganz im Zeichen der legendären Pfälzer Szene. Zwei Bands mit Kultstatus aus der Region lieferten sich ein intensives Duell: Grabowsky und Woifeschdkänich.
Grabowsky eröffnete den Abend als Vorreiter und brachte den Acker frühzeitig in Glut.
Bereits 1995 waren Grabowsky auf dem Gelände zu Gast – damals noch als Support der Busters. Dieses Mal heizten sie dem Publikum ein, sodass die die Luft ordentlich zu Knistern begann.






Dann zog Woifeschdkänich vollends das Tempo hoch: Gitarrenriffs kollidierten mit hymnischen Refrains, und die Band eskalierte deutlich. Die Energie pulsierte durch die Reihen, dass die Menge tobte und mitsang.
Da der Bassist erkrankt war, sprang spontan der Bassist von den Anonymen Gitarristen ein. Dabei fügte sich der Neuzugang erstaunlich nahtlos in das Ensemble ein, spielte mit dem restlichen Team synchron und ließ die Musik weiter ungehindert in die Höhe schießen. Ein echtes Beispiel für Zusammenhalt in der Pfalzrock-Szene.
Sänger Monji El Beji zog sich mehrfach in die ersten Reihen zurück, direkt mitten ins Publikum, wo er die Menge persönlich dirigierte. Das Publikum feierte ihn begeistert – so geht Palzrock: Nah am Geschehen, mit ehrlicher Lebensnähe, purer Leidenschaft für die Musik und einem guten Schorle im Dubbeglas.




Fazit: Der Abend war eine kraftvolle Hommage an die Pfälzer Rocktradition, ein Abend voller Hitze, Herzblut und Gemeinschaft. So klappt „Palzrock“: ehrlich, laut und unvergesslich.
Quelle: Rudi Brand






