Speyer – Am Samstag, 07. November 2026, findet um 18 Uhr im Kaiserdom zu Speyer die traditionelle Hubertusmesse statt. Den festlichen Gottesdienst zelebriert Domdekan Dr. Georg Müller.
Die Messfeier steht im Zeichen des heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jägerinnen und Jäger, dessen Gedenktag am 3. November begangen wird. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verbindung von Jagdbrauchtum und Gottesdienst sowie die Bitte um Schutz und Segen für Mensch, Natur und die Bewahrung der Schöpfung. Die musikalische Gestaltung der Liturgie übernehmen der Saulheimer Jägerchor unter der Leitung von Chordirektor Reinhard Baumgärtner sowie die Karlsruher Parforcehornbläser „Markgraf von Baden“ unter der Leitung von Nobert Seebold. Der eindrucksvolle Klang der Parforcehörner im historischen Kirchenraum des Doms verspricht ein besonderes Erlebnis und lässt die jahrhundertealte Verbindung von Jagd, Natur, Musik und christlicher Tradition lebendig werden. Die Kollekte der Hubertusmesse ist für den Erhalt des Doms bestimmt.

Bereits vor der Messe findet von 15:30 bis 17 Uhr der „Große Hörnerklang“ im Mittelschiff des Doms statt. An diesem wirken 10 Jagdhornbläsergruppen aus vier Bundesländern: die Karlsruher Parforcehornbläser Markgraf von Baden, das Jagdhornbläsercorps Karlsruhe, die Aschbachthaler Jagdhornbläser, die Jagdhornbläser Hubertus Malsch, die Jagdhornbläsergruppe Lohnsheim, die Jagdhornbläsergruppe Bad Dürkheim/Neustadt, die Jagdhornbläsergruppe Kolping Dudenhofen, die Mörlenbacher Jagdhornbläser, die Pfälzer Jagdhornbläser Corps Pforzheim und die Bläsergruppe Südliche Weinstraße. Die Moderation des Nachmittags übernehmen Musikdirektor Ernst Netzer und Franz Josef Becker, Obmann für Brauchtum in Rheinland-Pfalz. Die Hubertusrede beginnt um 17:10 Uhr. Sie wird von Prof. Dr. Dr. Peter Paul Nawroth gehalten und durch den Saulheimer Jägerchor unter der Leitung von Chordirektor Reinhard Baumgärtner musikalisch eingerahmt. Die Gesamtleitung der Bläsergruppen liegt bei Hans-Dieter Staub. Die Gesamtorganisation übernimmt Dr. Dr. h. c. Josef Friedrich Szelig, unterstützt von Sabine Günther und Hans-Dieter Staub.
Quelle: Bistum Speyer






