Edenkoben – Am 28. März 2026 konnte der mit vielen bunten Eiern kunstvoll geschmückte Osterbrunnen auf dem Ludwigsplatz in Edenkoben bestaunt werden.

Großen Dank sprach die Erste Stadtbeigeordnete Charmaine Beyer dem Team um Tanja Knittel aus. Viele Familien mit Kindern waren gekommen, um der Einweihung und Segnung, die wetterbedingt in die Protestantische Kirche verlegt wurde, beizuwohnen. Die Zeremonie wurde von Pfarrerin Judith Geib von der prot. Kirchengemeinde und Herrn Pfeiffer von der kath. Kirche vorgenommen. Durch den Posaunen- und Grundschulchor wurde die Veranstaltung sehr unterhaltsam. In der Umbaupause zum nächsten Ereignis bewirtete der Kirchbauverein die Gäste mit Getränken.

Um 17:30 Uhr begrüßte die Vorsitzende des Kulturvereins Edenkoben, Jutta Grünenwald, die Gäste zu einem bei freiem Eintritt organisierten Konzert. Die drei Musiker: Martin Hertel – Akkordeon, Jörg Schäfer – Klarinette und Thomas Legrand – Bass, bewiesen bei diesem Zusammenspiel die Vielseitigkeit des Akkordeons. Wer es bis dato nur mit Seemannsliedern in Verbindung brachte, wurde eines Besseren belehrt!

Den Anfang machte eine eigene Bearbeitung von J.S. Bachs berühmter „Toccata d-Moll“ für Orgel, bei dem das Akkordeon eine fast ebenso große emotionale Klangfülle erzeugte wie eine Orgel. Weiter ging es mit einem Meilenstein des Jazz „Spain“ von Chick Corea, das mit Takten von Adagio aus Joaquin Rodrigos „Concierto di Aranjuez“ eingeleitet wurde. Bei den fröhlichen Klängen von „Amando’s Rumba“ (Chick Corea) juckte es einen schon in den Beinen, und bei dem anschließenden Bass-Solo von Thomas Legrand bewies der Bass, der sonst nur eine Nebenrolle spielt, sein bewegendes Klangkolorit. Nach den folgenden wehmütigen Klängen von Astor Piazzollas „Libertango“ rührte ein Medley aus bekannten Klezmer-Stücken die Herzen der Gäste. Auch die Klarinette kam zu Ehren durch das „Concertino B-Dur“ von Gaetano Donizetti, den viele als Opernkomponisten kennen. Die fröhliche Musik wurde durch das begleitende Akkordeon noch verstärkt. Fröhlich weiter ging es mit einem typisch französischen Akkordeon-Sound, mit „Gypsy Swing“ von Django Reinhardt und „Petite Fleur“ von Sidney Bechet, einem der Pioniere des New-Orleans-Jazz.

Das Konzert endete mit viel Applaus, einer Zugabe und Geschenken an die Musiker in Form von leckerem Wein aus der Pfalz.


Quelle: P. Hesse