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Schlagwort: Weben

Kleiner, aber feiner Webstuhl als Neuzugang beim Webermuseum Lindenberg

Lindenberg – Er stammt aus Wolfratshausen (bei München), hat 50 cm Webbreite und ist damit ein kleiner, aber feiner Vertreter unter den Handwebstühlen. Mit vier Schäften und sechs Tritten kann er sich durchaus mit größeren Webstühlen messen, auch wenn er zum Heben und Senken der Kettfäden mit einem nostalgischen Rollenzug aufwartet, der als solcher schon im Mittelalter verwendet wurde. Seine Erscheinung und Verarbeitung prägt solide schwedische Handwerksqualität seines Herstellers Gesta SNICKERIFABRIK, so dass der kleine Webstuhl als Neuzugang eine echte Bereicherung des Webermuseums darstellt.

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Die ehemalige Webschule/Textilingenieurschule in Lambrecht und ihre „Tuchfabrik“

Lambrecht – 1876 entstand in Lambrecht eine Webschule zur Heranbildung des beruflichen Nachwuchses in der Lambrechter Tuchindustrie. Ihr war ein Jahr zuvor eine „Musterweberei“ voraus gegangen, die sich dem Kerngebiet des Webens widmete, nämlich der Bindungslehre, wo es um das Verkreuzen von Kett- und Schussfäden ging, was je nach Art im Gewebe die verschiedensten Muster hervortreten ließ.

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Webermuseum Lindenberg bietet Probeweben im April 2025

Lindenberg – Auf der Webbank vor dem Webstuhl Platz nehmen, den ersten Tritt betätigen und so das Fach öffnen, den Schussfaden mit dem Schiffchen eintragen und mit der Lade einschlagen, dann mit dem nächsten Tritt ein neues Fach bilden und verfahren wie zuvor usw. Damit erleben, wie Schuss um Schuss die Struktur des Tuchs entsteht und dieses mit jedem Rapport sich dabei immer weiter fort entwickelt. 

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