Neidenfels – Innenminister Michael Ebling hat der Bürgermeisterin der Ortsgemeinde Neidenfels (Landkreis Bad Dürkheim), Sybille Höchel, Förderbescheide in Höhe von mehr als 2,3 Millionen Euro überreicht. Die Mittel fließen in die denkmalgerechte Sanierung und den Umbau des Schimpf’schen Hauses zu einer Bürger- und Kulturstätte.

Rund 1,68 Millionen Euro erhält die Ortsgemeinde aus dem rheinland-pfälzischen Investitionsstock. Hinzu kommen rund 650.000 Euro aus dem Programm KulturInvest des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Damit übernehmen Land und Bund insgesamt rund 83 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten.

„Beim sogenannten Schimpf´schen Haus handelt es sich um einen ehemaligen kurfürstlich-pfälzischen Erbbestandshof aus dem 18. Jahrhundert, der das Ortsbild nachhaltig prägt und ein wichtiges Zeugnis der historischen Ortsbebauung darstellt. Mit den umfassenden Fördermitteln von Land und Bund kann das seit langer Zeit leerstehende Denkmal für die Zukunft bewahrt und zu einer generationenübergreifenden Begegnungsstätte für die Dorfgemeinschaft umgebaut werden.“

Innenminister Michael Ebling

Das alte Bürgerhaus in Neidenfels besitzt nicht die von der Gemeinde benötigen Raumkapazitäten und ist nicht barrierefrei.

„Gerade deshalb belebt der Umbau des Schimpf´schen Hauses in eine Begegnungs- und Kulturstätte die örtliche Gemeinschaft und ist eine Investition in die Zukunft.“

Innenminister Michael Ebling

Bei geförderten Projekten aus dem Investitionsstock wird insbesondere darauf geachtet, dass sie nachhaltig zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur beitragen. Typische Fälle sind unter anderem Neubau-, Umbau- oder Sanierungsarbeiten an öffentlichen Einrichtungen. Insgesamt standen hierfür im Jahr 2025 im rheinland-pfälzischen Investitionsstock 48 Millionen Euro zur Verfügung.

Bei KulturInvest handelt es sich um ein Förderprogramm des Bundes, das Museen, Schlösser, Sakralbauten, historische Schiffe und Dauerausstellungen instandsetzen und so die kulturelle Infrastruktur deutschlandweit stärken soll. Die Abwicklung für Rheinland-Pfalz erfolgt über die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE).


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