Ludwigshafen – Bei kühlem, aber trockenem Wetter säumten rund 36.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Strecke entlang des Rheins und verfolgten den farbenfrohen Zug am Sonntagnachmittag in Ludwigshafen.
Insgesamt 2.500 Teilnehmer aus Vereinen, Garden, Musik- und Fußgruppen sorgten für ein abwechslungsreiches närrisches Bild und viel Stimmung.
Besonderes Highlight waren die 24 Festwagen und mit 140 Teilnehmern war die KG Löwenjäger die größte Gruppe.


Pünktlich um 13:11 Uhr startete der Zug mit 70 Nummern an der Rheinallee und endete wie geplant um 16:30 Uhr die Rhein-Galerie.
Dank der bewährten Route und der koordinierten Zusammenarbeit zahlreicher Einsatzkräfte verlief die Veranstaltung ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auch das Rahmenprogramm entlang der Strecke mit mehreren Gastroständen und der Kids’ Zone wurde sehr gut angenommen und trug zu einer heiteren, familienfreundlichen Atmosphäre bei.
Von den beiden Sprecherstationen unterhielten die Moderatoren Rainer Kraft und Jürgen Schreiweiß an der Walzmühle sowie Alexandra Philipps und Dirk Augstein am Platz der Deutschen Einheit die Zuschauerinnen und Zuschauer mit Anekdoten und allerhand Fasnachtswissen zu Vereinen und Umzug und sorgten für Stimmung.



Christoph Keimes, Geschäftsführer der LUKOM, zeigte sich besonders zufrieden mit dem Verlauf des Tages:
„So ein Umzug entsteht nur mit viel Organisation, starken Partnern und einem großartigen Team – und dafür bin ich sehr dankbar. Unser gesamtes Team hat in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, diesen Tag möglich zu machen. Die vielen Vereine, Ehrenamtlichen und Sponsoren standen fest an unserer Seite, und genau dieses Miteinander macht den Fasnachtsumzug zu etwas Besonderem. Dass heute so viele Menschen friedlich und fröhlich miteinander gefeiert haben, ist für uns der schönste Erfolg.“
Christoph Keimes
Der Umzug bestätigte einmal mehr seine Bedeutung als gemeinschaftliches Highlight beider Städte und als feste Größe in der regionalen Fasnachtstradition.
































































Bilanz der Polizei zum Fasnachtsumzug 2026 in Ludwigshafen
Unmittelbar nach dem 71. Fasnachtsumzug der Städte Ludwigshafen und Mannheim, der dieses Jahr in Ludwigshafen stattfand, zieht die Polizei eine positive Bilanz.

An der Zugstrecke entlang des Rheins verteilten sich ca. 36.000 Besucherinnen und Besucher, die friedlich feierten. Polizeikräfte führten insgesamt 16 Personenkontrollen durch, wovon sechs Personen einen Platzverweis erhielten. Im Verlauf des Fasnachtsumzuges wurde lediglich eine Körperverletzung polizeilich registriert. Dabei schlug ein 21-Jähriger mit einem Schlagring einen 18- und einen 49-Jährigen. Beide wurden verletzt. Der 49-Jährige kam in ein Krankenhaus zur Behandlung.
Auch das Thema Prävention stand dieses Jahr wieder im Fokus der Polizei. Im Umfeld des Fasnachtsumzuges wurden 13 Testkäufe zur Kontrolle des Alkohol- und Tabakverkaufes an Jugendliche durchgeführt. Hierbei wurden vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Jugendschutzgesetz erfasst.
Die Rheinallee ab der Yorckstraße ist in Fahrtrichtung Norden derzeit noch wegen des Abbaus der Sperrungen gesperrt.
Die Polizei Ludwigshafen wünscht allen Fasnachterinnen und Fastnachtern weiterhin ein friedliches Feiern.




Rund 50 Abschleppmaßnahmen für reibungslosen Ablauf des Fastnachtsumzugs durchgeführt – Mehr als 35 Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung waren im Dienst
Um für den Fastnachtsumzug am Sonntag, 15. Februar 2026, eine freie Strecke zu gewährleisten, haben Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung des Bereichs Öffentliche Ordnung am Veranstaltungstag 49 Abschleppmaßnahmen angeordnet und ferner 63 gebührenpflichtige Verwarnungen wegen Parkverstößen ausgestellt. Am Sonntag waren dafür insgesamt 35 Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung bereits ab 4 Uhr morgens im Dienst.
Die Mehrheit der Mitarbeiter bereitete entlang der Zugstrecke den reibungslosen Ablauf des diesjährigen Fastnachtsumzugs vor, während weitere Mitarbeiter im Innendienst bei der Einsatzleitstelle und in der Abschleppabteilung tätig waren. Zusätzlich bildeten zwei Mitarbeiter ein mobiles Versorgungsteam, dass die am Sonntag eingesetzten Kollegen der Verkehrsüberwachung sowie des Kommunalen Vollzugsdienstes mit heißen Getränken und süßem Backwerk wie beispielsweise „Berlinern“ versorgten.

Der Aufstellungsbereich für den Umzug (Erich-Reimann-Straße / Von-Weber-Straße / Böcklingstraße) war ab 5.30 Uhr frei und die Verkehrsüberwachung konnte ab 7 Uhr die gesamte Zugstrecke als „behinderungsfrei“ für die närrische Wagenkolonne melden. Die Zugstrecke verlief analog zum Jahr 2024 wieder auf der zwei Kilometer langen Rheinpromenade zwischen Wittelsbachstraße und Rhein-Galerie.
Bereits am Freitag, 13. Februar 2026, hatte die Verkehrsüberwachung auf die Einhaltung des dort angeordneten absoluten Halteverbots geachtet. Mobile absolute Haltverbotszonen waren im gesamten Wirkungsbereich des Umzuges für Sonntag ab 5 Uhr an der Zugstrecke eingerichtet worden. Gemäß dem jährlichen Wechsel mit der Partnerstadt Mannheim, wurde dieses Jahr der gemeinsame Fastnachtsumzug von der Stadt Ludwigshafen organisiert und durchgeführt.
Quelle: Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft mbH, Polizeipräsidium Rheinpfalz, Stadtverwaltung Ludwigshafen




