Weidenthal – Der FC Wacker lädt auch 2026 wieder zu einem besonderen Jahresauftakt ein: Am Sonntag, 04. Januar 2026, findet das traditionsreiche Knutfest – Das Original bereits zum 22. Mal statt.
Seit 2003 verabschieden sich die Weidenthaler ganz nach skandinavischem Vorbild von ihren Weihnachtsbäumen – nachhaltig, gesellig und mit einem großen Knutfeuer, auf dem die Bäume ihren letzten Dienst leisten. Einige Jahre später entstand daraus die kultige Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwerfen, die Jahr für Jahr zahlreiche Gäste anzieht.
Der Startschuss zur 18. Auflage des ungewöhnlichen Dreikampfs fällt um 13:00 Uhr auf dem Sportgelände des FC Wacker. Teilnehmer aus Nah und Fern werden sich wieder in den Disziplinen Hoch-, Schleuder- und Weitwurf messen.
Im Fokus steht ein sportlicher Neustart: Frank Schwender aus Frankeneck, langjähriger Dominator und Weltrekordhalter, tritt 2026 nicht mehr an. Sein Rekord von 25,01 m (2016) bleibt unangefochten. Da auch der amtierende Weltmeister Jürgen Weis verletzungsbedingt fehlt und Christopher Milloth nicht startet, wird es erstmals seit 2015 sicher einen neuen Titelträger geben. Das Feld ist so offen wie lange nicht – ein hochklassiger und völlig unvorhersehbarer Wettkampf ist garantiert!
Bei den Damen gilt weiterhin Margret Klein-Raber aus Siersburg als klare Anwärterin auf den Titel. Seit ihrem sensationellen Einstieg 2019 hat sie die Maßstäbe gesetzt und mehrere Weltrekorde aufgestellt. Mit insgesamt vier Weltmeistertiteln in Serie gehört sie zu den prägenden Persönlichkeiten dieses Sports – und natürlich möchte sie auch 2026 wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen.
Für die passende Atmosphäre sorgen erneut die farbenfrohen Guggenmusiker, die mit ihren dynamischen Rhythmen das Festgelände zum Beben bringen. Kulinarisch dürfen sich die Besucher auf „De Pälzer Grill“, wärmenden Glühwein und weitere Leckereien freuen.
Und wie jedes Jahr gilt: Wer seinen abgeschmückten Weihnachtsbaum zur Verbrennung mitbringt, erhält einen Glühwein „fer umme“.
Der FC Wacker Weidenthal freut sich auf zahlreiche Gäste und wünscht allen viel Freude beim Knutfest 2026 sowie spannende Wettkämpfe bei der 18. Weihnachtsbaumwerfen-Weltmeisterschaft!
Woher kommt der Name Knutfest?
Der St. Knuts-Tag ist der 20. und letzte Tag der Weihnachtszeit in Schweden, Norwegen und Finnland und wird am 13. Januar gefeiert.
In großen Teilen des Christentums dauert die Weihnachtszeit 13 Tage. Sie beginnt am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) und endet mit dem Tag der Heiligen Drei Könige (6. Januar). In Skandinavien dauert die Weihnachtszeit dagegen 20 Tage und endet erst am 13. Januar.
An diesem Tag werden traditionell die Kerzen und der Schmuck von den Weihnachtsbäumen entfernt. Dies findet in der Regel in einem feierlichen Rahmen statt, der in der Plünderung der übrig gebliebenen Süßigkeiten, mit denen die Bäume verziert waren, endet.
Insbesondere für Kinder ist das dann nochmals ein festlicher Höhepunkt. Anschließend werden die Bäume aus der Wohnung entfernt und entsorgt.
Der Tag ist benannt nach Knut IV. dem Heiligen, König von Dänemark. Einige Quellen behaupten, dass König Knut IV. die Anordnung gegeben habe, die Weihnachtszeit auf 20 Tage zu verlängern und dass der Tag deshalb so genannt wird. Andere Quellen behaupten, Knut IV. sei an diesem Tag im Jahr 1086 gestorben.
Der schwedische Möbelkonzern Ikea nimmt den St.-Knuts-Tag seit einigen Jahren für eine nachweihnachtliche Werbekampagne zum Anlass. In den Werbespots wird das Fest „Knut“ genannt („Ikea feiert Knut“). In Deutschland wird, oft von der Freiwilligen Feuerwehr oder von örtlichen Vereinen mit Unterstützung organisiert, ein Weihnachtsbaumbrennen mit Verkauf von Grillgut, Tee und Glühwein durchgeführt.
In Weidenthal wird dieses Fest vom Fußball-Club organisiert.
Seit wann gibt es das Knutfest in Weidenthal?
Im Jahr 2003 richtete der FC Wacker Weidenthal zum ersten Mal ein Knutfest nach schwedischem Vorbild aus. Vier Jahre später wurde in Weidenthal – vom Weihnachtsbaumwerfen beim Einrichtungsunternehmen IKEA inspiriert – die erste „Weltmeisterschaft“ in dieser Sportart veranstaltet, an der sich etwa 40 Wettbewerber beteiligten.
Wann fand die erste Weihnachtsbaum-Weltmeisterschaft statt?
2007
Welche Disziplinen sind zu absolvieren?
Die Weltmeisterschaft besteht aus drei Disziplinen. Dem Hochwurf über eine Stange, dem Weitwurf, ähnlich dem Speerwurf und dem Schleuderwurf, in Anlehnung an das Hammerwerfen.
Wer sind die aktuellen Titelverteidiger?
- Herren: Jürgen Weis aus Ürzig (Gesamtleistung: 20,29 m)
- Damen: Marget Klein-Raber aus Siersburg (Gesamtleistung: 14,67 m)
Was sind die aktuellen Weltrekorde?
Herren
- Gesamtleistung 25,01 m Frank Schwender (2016)
- Hochwurf 5,75 m Tim Biniak (2020)
- Schleuderwurf 11,03 m Marc Schlegel (2023)
- Weitwurf 10,95 m Egon Doll (2019)
Damen
- Gesamtleistung 20,20 m Margret Klein-Raber (2019)
- Hochwurf 4,00 m Margret Klein-Raber (2019)
- Schleuderwurf 8,70 m Margret Klein-Raber (2019)
- Weitwurf 8,51 m Margret Klein-Raber (2024)
Wann beginnt der Wettbewerb?
Der Dreikampf startet um 13.00 Uhr und die Anmeldefrist für den Dreikampf endet um 15.30 Uhr.
Wann findet die Siegerehrung statt?
Am Tag des Wettkampfes um ca. 18.00 Uhr
Quelle: FC Wacker 1920 Weidenthal e.V.




