Speyer – Mit einem Vortrag über Sepp Herberger eröffnet Hiram Kümper das Vortragsprogramm zur Ausstellung „Fußballfieber. Derbys im Südwesten“ am Donnerstag, 22. Januar, um 19 Uhr im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.

Hiram Kümper ist Professor für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Mannheim. Mit Unterstützung der Sepp-Herberger-Stiftung hat er den umfangreichen Nachlass des Bundestrainers im Archiv des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt am Main ausgewertet.
Sepp Herberger, 1897 in Mannheim-Waldhof geboren, gehört zu den prominentesten Vertretern des südwestdeutschen Fußballs. Auf den Fußballplätzen zwischen Rhein und Neckar lernte der junge Herberger das Fußballspielen, als aktiver Spieler stürmte er sowohl für den SV Waldhof als auch für seinen Lokalrivalen, den VfR Mannheim.

Der „Chef“, wie ihn Fritz Walter und die anderen Mannschaftsspieler nannten, blieb auch als Trainer seinen Wurzeln stets verbunden. Mit der Fritz-Walter-Generation um den 1. FC Kaiserslautern führte er den deutschen Fußball 1954 während der Fußball-Weltmeisterschaft nach einem 3:2 Sieg gegen die ungarische Mannschaft zum „Wunder von Bern“. Aus dem umfangreichen Nachlass Herbergers lässt Hiram Kümper ihn – mit seinen Gedanken, Notizen und Reden über Fußball, Leidenschaft und Heimat – selbst zu Wort kommen.

Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Historischen Verein der Pfalz e.V. im Rahmen der Vortragsreihe „Geschichte im Forum“ statt. Die Vorträge richten sich an ein breites Publikum und stehen allen Interessierten offen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die Ausstellung „Fußballfieber. Derbys im Südwesten“ ist an diesem Abend bis zum Beginn der Veranstaltung um 19 Uhr geöffnet. 

Hiram Kümper ist Herausgeber des ersten Bandes des Nachlasses mit dem Titel „Herberger über Herberger. Herberger: der Nachlass“, Heidelberg 2023.


Quelle: Historisches Museum der Pfalz Speyer


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