Ludwigshafen – Die Rudolf-Scharpf-Galerie des Wilhelm-Hack-Museums eröffnet ihr neues Jahresprogramm mit der bislang umfangreichsten institutionellen Einzelausstellung der Künstlerin Valentina Jaffé. Unter dem Titel „Dripping Folds and Melting States“ entfaltet die Künstlerin eine vielschichtige Welt aus Malerei, Keramik und räumlicher Installation – ein Zusammenspiel von Farbe, Material, Licht und Bewegung.

Jaffés Arbeiten zeichnen sich durch Überschneidungen, Überlagerungen und das Ausloten von Zwischenzuständen aus – ein Spiel zwischen Wandel und Beständigkeit. Ihre Malereien auf langfaserigem Papier fügen sich wie atmende Membrane in den Raum ein und verändern ihre Wahrnehmung durch Licht und Bewegung. Durch vielfältige Überlagerungen schaffen die Arbeiten über die drei Stockwerke der Galerie ein immersives Raumerlebnis.

Ein zentrales Element der Ausstellung bilden Jaffés Keramiken. Hauchdünn, organisch und statisch zugleich, spielen sie mit Gegensätzen wie Härte und Weichheit, Zerbrechlichkeit und Widerstand, Kälte und Wärme. In einer neuen Fotoserie, entstanden in Zusammenarbeit mit Performancekünstlerin Vivian Schöchlin, verschwimmen die Grenzen zwischen keramischer Skulptur und Körper und eröffnen Fragen nach Berührung, Nähe und Verletzlichkeit.

Die Ausstellung lädt dazu ein, Jaffés intensive Auseinandersetzung mit Material, Raum und Körper zu entdecken und die subtilen Übergänge zwischen Fläche, Dreidimensionalität, Transparenz und Dichte zu erleben. 

Begleitend erscheint im Verlag DCV Books eine gleichnamige Publikation. 


Valentina Jaffé – „Dripping Folds and Melting States“

31. Januar bis 26. April 2026

Eröffnet wird „Dripping Folds and Melting States“ am Freitag, 30. Januar 2026, 18 Uhr.


Quelle: Stadt Ludwigshafen


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