Haßloch – Im Vogelpark Haßloch hat es unter den Wasservögeln einen Ausbruch der Aviären Influenza, umgangssprachlich Vogelgrippe genannt, gegeben. Darum ist der Vogelpark bis auf Weiteres geschlossen. Das teilt das Veterinäramt der Kreisverwaltung mit.
Um die weiteren Tiere des Vogelparks vor der Tierseuche zu schützen, war bis zum Dienstnachmittag die Tötung von rund 20 Wasservögeln notwendig.
Der Gesamtbestand aller Vögel im Vogelpark wurde zuvor auf rund 200 Tiere geschätzt. Am Montag ist auch eine risikoorientierte Beprobung durchgeführt worden, um einen Befall in weiteren Vogelgruppen im Park auszuschließen. Das Veterinäramt erwartet, dass die Ergebnisse Ende der Woche vorliegen.
Der erste Verdachtsfall im Vogelpark war eine verstorbene Kanadagans, die am Donnerstag, 18. Februar 2026, gemeldet worden war. Die Probe ist laut Institut für Tierseuchendiagnostik in Koblenz positiv auf das Virus getestet worden und zeigt eine hohe Viruslast. Eine Bestätigung des nationalen Referenzlabors, des Friedich-Löffler-Instituts (FLI), steht noch aus.
Am Sonntag, 22. Februar, sind eine Kanadagans und zwei Hausgänse verendet, am Montag je eine weitere Kanada- und Hausgans. Die schnelle Verbreitung unter den Wasservögeln im Park mit nun sechs toten Tieren machte aus Seuchenschutzgründen die Keulung der Wasservögel notwendig.
Das Veterinäramt befindet sich wegen weiterer Maßnahmen in Abstimmungsgesprächen mit dem Landesuntersuchungsamt.
Weitere Informationen und ein Steckbrief zur Vogelgrippe des FLI gibt es auf www.kreis-bad-duerkheim.de/vogelgrippe.
Quelle: Kreisverwaltung Bad Dürkheim




