Speyer – Im Rahmen eines Informationsgesprächs am Montag, 09. März 2026, gab das Fachpersonal aus verschiedenen Arbeitsbereichen des Bischöflichen Ordinariats in Speyer seine Einschätzung zum vorliegenden Konzeptentwurf des 2025 vergangenen Jahres der Bistumsleitung eine Online-Petition mit der Forderung übergeben, den Tagungshausbetrieb auf Maria Rosenberg nicht zu schließen.

Man wollte Ideen vorlegen, wie die nicht mehr benötigten Gebäudeteile auf dem Rosenberg weiter betrieben werden können. Bereits im letzten Jahr hatten jedoch die zuständigen synodalen Gremien des Bistums – darunter die Diözesanversammlung, der Allgemeine Geistliche Rat, der Priesterrat sowie der Diözesanvermögensverwaltungsrat – beschlossen, den stark defizitären Tagungshausbetrieb zu schließen und die maroden Gebäudeteile aus den 70iger und 80iger Jahren abzureißen. Das Geistliche Zentrum sollte dagegen erneuert und die historischen Gebäudeteile saniert werden. 

Der Konzeptentwurf des Forums wurde in den vergangenen Wochen durch die Experten der einzelnen Fachabteilungen aus arbeits- und haftungsrechtlicher, finanzieller sowie baulicher Perspektive gewissenhaft geprüft. Dabei wurde auch der Denkmalschutz berücksichtigt. 

„Nach eingehender Prüfung hat sich gezeigt, dass der vorgelegte Entwurf des Forum Maria Rosenberg nicht realisierbar ist. Die Vorschläge hielten einem Faktencheck in vielerlei Hinsicht nicht stand. Das funktioniert nicht! Für uns ist Maria Rosenberg ein wichtiger Ort. Deshalb investieren wir dort auch sehr viel, um das Geistliche Zentrum fortzuführen und zu erneuern. Aber wir werden als Bistum kleiner, die Zahl der Gläubigen geht zurück, somit auch die finanziellen Möglichkeiten. Wir unternehmen zwar große Anstrengungen für den Rosenberg. Aber wir können unsere Gelder nicht an einer Stelle so sehr konzentrieren, dass andere Institutionen und Einrichtungen des Bistums dadurch in Schwierigkeiten kommen.“

Generalvikar Markus Magin

Ausdrücklich betonte Magin in diesem Zusammenhang, dass sich die Bistumsleitung an die bereits vorliegenden Beschlüsse der synodalen Gremien gebunden sieht.

Zugleich dankte er den Vertreterinnen und Vertretern des Forums für den Hinweis, dass nun zeitnah Übergangslösungen für Gruppen gefunden werden müssen, die sich bisher sehr regelmäßig auf dem Rosenberg treffen. Er sicherte zu, sich um Lösungen zu bemühen und hat die Mitglieder des Forums dabei um ihre Unterstützung gebeten.


Quelle: Bistum Speyer