Mainz / Kaiserslautern – Mit einer einmaligen Förderung in Höhe von 50.000 Euro ermöglicht das Kulturministerium die Durchführung des inklusiven Straßentheater- und Musikfestivals „ALLES MUSS RAUS!“ in Kaiserslautern 2026. Die Unterstützung ist ein klares kulturpolitisches Signal: Inklusion, Teilhabe und kulturelle Vielfalt sind unverzichtbar – auch und gerade in herausfordernden Zeiten.
Kultur- und Integrationsministerin Katharina Binz betont die besondere Bedeutung des Festivals:
„ALLES MUSS RAUS! ist weit mehr als ein Kulturereignis. Das Festival verwandelt die Innenstadt von Kaiserslautern für drei Tage in einen offenen Kulturraum für alle und ist ein sichtbares Zeichen für gelebte Inklusion im öffentlichen Raum. Hier begegnen sich Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Beeinträchtigung auf Augenhöhe – international, professionell und selbstbestimmt. Es entstehen Räume für Begegnung, Dialog und Vernetzung, in denen inklusive Kunst niedrigschwellig, sichtbar und mitten im Alltag erlebbar wird. Dass dieses Festival weiter stattfinden kann, ist kulturpolitisch wichtig und gesellschaftlich notwendig.“
Kultur- und Integrationsministerin Katharina Binz
Das inklusive Konzept wurde erstmals 2006 im Rahmen der Kultursommer-Eröffnung erprobt und aufgrund der großen Resonanz ab 2007 als eigenständiges Festival etabliert. 2026 findet ALLES MUSS RAUS! vom 17. bis 19. Juli statt.
Der Auftakt erfolgt traditionell am Freitagabend in der Fruchthalle. Anschließend beleben internationale Künstlerinnen und Künstler mit Platzinszenierungen, Artistik, Theater, Tanz und Musik die Straßen und Plätze der Stadt. Der Abschluss findet am Sonntag auf der Musikbühne am Schillerplatz statt.
Weitere Informationen vor Festivalbeginn unter: https://www.alles-muss-raus-festival.de/
ALLES MUSS RAUS! wird veranstaltet von der Lebenshilfe Westpfalz e.V. und der Lebenshilfe Kunst und Kultur gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Kultursommer Rheinland-Pfalz und der Stadt Kaiserslautern. Die Lebenshilfe Kunst und Kultur gGmbH realisiert seit 1997 inklusive Kulturprojekte wie zum Beispiel das renommierte Festival GRENZENLOS KULTUR in Mainz und NO LIMITS in Berlin.
Quelle: Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration




