Mainz – In Rheinland-Pfalz wurde gewählt. Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis verteilen sich die Stimmen wie folgt: Die CDU erreicht 31,0 Prozent, die SPD 25,9 Prozent und die AfD 19,5 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen kommen auf 7,9 Prozent. Sowohl die FDP als auch die FREIEN WÄHLER bleiben unter der Fünf-Prozent-Hürde und ziehen daher nicht mehr in den Landtag ein.
Die Wahlbeteiligung am Sonntag, 22.03.2026, lag bei 68,5 Prozent und ist damit im Vergleich zur Landtagswahl 2021 (64,3 Prozent) gestiegen.
Der neue Landtag umfasst insgesamt 105 Sitze. Davon entfallen 39 auf die CDU und 32 auf die SPD. Die AfD stellt künftig 24 Abgeordnete, während die Grünen mit 10 Sitzen vertreten sind.
Wie geht es nun weiter?
Zunächst stehen Sondierungsgespräche und anschließend Koalitionsverhandlungen an, die in einen Koalitionsvertrag münden sollen. Laut Landesverfassung muss sich der neu gewählte Landtag spätestens 75 Tage nach der Wahl konstituieren. Auch wenn kein festes Datum vorgeschrieben ist, hat es sich eingebürgert, die erste Sitzung am 18. Mai – dem Verfassungstag des Landes – abzuhalten.
Im Rahmen dieser konstituierenden Sitzung werden unter anderem die Beschlussfähigkeit festgestellt, die Geschäftsordnung verabschiedet sowie das Präsidium des Landtags gewählt. Erst danach kann die Bildung einer neuen Regierung beginnen, wofür der Landtag den Ministerpräsidenten wählt.
Quelle: Treffpunkt-Pfalz




