Speyer – Herrlicher Sonnenschein bei frühsommerlichen Temperaturen auf der Maximilianstraße in Speyer – und trotzdem herrscht Weihnachtsstimmung im Stadthaus: Stefan Detzel, der Präsident des Rotary Clubs Speyer überreicht die Einnahmen der Weihnachtsspende 2025 an zwei Projekte. Traditionell spenden die Mitglieder des Rotary Clubs Speyer für zwei Spendenzwecke, die sich der oder die jeweilige Präsident/in aussuchen kann: Die Spenden gehen an ein lokales bzw. regionales und ein internationales Projekt.
„Ich bin überwältigt von der gewaltigen Spendenbereitschaft unserer 70 Freundinnen und Freunde im Club“,
freut sich Stefan Detzel über die Rekordspende von über 28.000 Euro und sein Privileg, diese an „seine“ Spendenzwecke verteilen zu dürfen. Mit ihm freuen sich Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Bürgermeister Alexander Schubert, Abteilungsleiter Michael Stöckel sowie Jürgen Kief, Vorsitzender vom Stadtsportverband Speyer und Mira Hofmann, stellvertretende Vorsitzende im Judo-Sportverein Speyer für das Speyerer Bewegungsprojekt sowie Pfarrer Christoph Krauth vom Missionarisch-Ökumenischen Dienst Pfalz für die evangelische Kirche der Pfalz für ein Schnellboot-Projekt in Papua.
Zu den Spendenzwecken:
Die Stadt Speyer fördert bereits seit vielen Jahren Bewegungsangebote für Vorschulkinder aus den Kindertagesstätten in Kooperation mit dem Stadtsportverband Speyer und Sportvereinen. Bürgermeister Alexander Schubert ist überzeugt:
„In Zeiten von Internet & Co sind die Bewegungsangebote für Kinder heute wichtiger denn je. Neben den motorischen und sprachlichen Fertigkeiten werden in den Projekten auch die sozialen Kompetenzen und das Selbstvertrauen der Kinder gesteigert. Das Projekt hilft, Speyer als kinderfreundliche Stadt zu etablieren.“
Bürgermeister Alexander Schubert
Jürgen Kief berichtet von seinen ganz frischen Eindrücken nach einem Besuch im Judomaxx am Vortag:
„Die Kinder können sich nicht nur austoben. Das Bewegungsprojekt vermittelt auch Fähigkeiten wie Streitschlichtung und Verkehrserziehung.“
Jürgen Kief
2025 hat die Stadt das Projekt in die Hände des Stadtsportverbandes gegeben. Michael Stöckel betont jedoch, dass sich die Stadt nicht aus der Finanzierung herausziehen werde. Das Bewegungsprojekt sei ein „Brückenbauerprojekt“ von den Vereinen zu den Eltern. Mit den 16.700 Euro ist das Projekt für die nächsten Jahre gesichert.
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler lobt das lokale und internationale Engagement:
„Der Rotary Club Speyer verbindet Aspekte wie Ethik, Aufrichtigkeit und Fairness für das gesellschaftliche Miteinander. Menschen, die sich engagieren, die sich verbinden, machen die Welt und die Stadt besser – nicht nur für die, die schon da sind, sondern auch für die, die noch kommen.“
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler
Die fünfstellige Summe aus der Weihnachtsspende erhöhte sich um einen weiteren vierstelligen Spendenbetrag anlässlich eines Trauerfalls im rotarischen Kreis.
Die evangelische Kirche der Pfalz unterhält seit 2002 den Missionarisch-Ökumenischen Dienst (MÖD) Pfalz. Die evangelische Kirche in Papua ist Partnerkirche der evangelischen Kirche der Pfalz. Papua liegt im Westen der Insel Neu-Guinea und gehört zu Indonesien. Im „Arbeitskreis Papua“ des MÖD werden Partnerschaften und Aktionen vor Ort angeregt sowie Projekte in Papua begleitet. Im Sommer 2025 besuchte eine kleine Delegation von sechs Personen Jayapura, Waropen und andere Inseln. Hier müssen große Strecken auf dem Wasser überbrückt werden.
„Schnellboote sind sehr wichtige Transportmittel für Lebensmittel und Medikamente, für die Anbindung und den Austausch zwischen den Menschen auf den einzelnen Inseln.“
Pfarrer Christoph Krauth und Oberkirchenrat Markus Jäckle
Die Gemeinde in Waropen benötigt dringend ein neues Schnellboot – und dieser Wunsch kann nun durch die Spende vom Rotary Club Speyer erfüllt werden. Das Ergebnis von 11.800 Euro hat Christoph Krauth zunächst sprachlos gemacht, dann sprudelt es aus ihm heraus:
„Diese Spende reicht nicht nur für ein neues Schnellboot, sondern kann auch in den weiteren Bereichen eingesetzt werden, in denen sich die evangelische Kirche in Papua engagiert, vor allen Dingen im Bereich Bildung für junge Menschen und Frauen.“
Christoph Krauth
Zum Schluss hält Stefan Detzel fest:
„Rotary engagiert sich für das Gemeinwesen. Wir unternehmen vielfältige Aktionen zum Sammeln von Spenden für lokale und regionale Projekte. Nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ werden wir über die wunderbaren Projekte und Spendenergebnisse berichten.“
Stefan Detzel
Auf dem Foto (v.l.:): Stefan Detzel, Präsident Rotary Club Speyer; Christoph Krauth, Pfarrer Missionarisch-Ökumenischer Dienst; Mira Hofmann, stellvertretende Vorsitzende im Judo-Sportverein Speyer; Jürgen Kief, Vorsitzender Stadtsportverband Speyer; Stefanie Seiler, Oberbürgermeisterin Stadt Speyer; Michael Stöckel, Abteilungsleiter Kindertagesstätten und Kindertagespflege Stadt Speyer; Alexander Schubert, Bürgermeister Stadt Speyer
Quelle: Rotary Club Speyer




