Ludwigshafen – Zu seinem 198. Atelierabend lädt Helmut van der Buchholz am Donnerstag, 24. September, ab 19:00 Uhr unter dem Titel „Loblied auf die Farbe Grau“ in das Wilhelm-Hack-Museum.
Denn die Tage werden wieder kürzer, schon am Nachmittag ist es an der Zeit, an den Winterschlaf zu denken und sich nur ausnahmsweise an die frische Luft zu begeben: Es ist Herbst und die graue Jahreszeit bricht an.
Das Grau ist für viele Menschen so etwas wie das hässliche Entlein unter den Farben. Oft wird sogar bestritten, dass das Grau überhaupt eine Farbe ist, und wenn, dann stets mir abwertenden Zusätzen wir „unbunt“ oder „farblos“. Dabei ist das Grau aus unserem Lebensalltag kaum wegzudenken, man muss nur an Beton und Asphalt denken.
Höchste Zeit, mit dem langweiligen, tristen Image der Farbe Grau aufzuräumen. An diesem Herbstabend hält Helmut van der Buchholz eine Lobrede auf die verkannteste aller Farben und präsentiert eine eigene, subjektive Kulturgeschichte des Grau.
Und zwar im ehrwürdigen Wilhelm-Hack-Museum, denn der ursprünglich vorgesehene Museumsgarten wird aktuell umgebaut. Hier in den heiligen Hallen der Kunst schenkt er Wein (Grauburgunder?) aus, fängt vielleicht gar an zu singen und wird wohl auch (graue) Blumen und andere Dinge malen.
Für manche Menschen mag das alles recht seltsam erscheinen, aber womöglich denken sie auch, dass der September vor allem der Vorbereitung auf den Winterschlaf dient. Grau ist eben mehr als immer nur Beton. Seltsame Zeiten wie diese erfordern nun einmal seltsame Maßnahmen. Und das in Ludwigshafen, wo auch der Vertreter im Bundestag Grau heißt.
Als Programm des Abends wird eine Mischung aus expressivem Vortrag, Schallplattenmusik und Performance in Aussicht gestellt.
Und natürlich ist der Eintritt frei. Und zu trinken und knabbern gibt es auch was. Am Donnerstag, 24.09.2026 ab 19.00; im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen.
Quelle: Helmut van der Buchholz






