Landau – Ein Abend, viele Perspektiven: Am Freitag, 29. Mai, verwandelt sich Landau erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Kunst und Kultur. Zur 4. KUNST.NACH(T).LANDAU öffnen von 17 bis 23 Uhr zwölf Galerien, Museen, Institutionen, Vereine und Kirchen ihre Türen und bieten ein facettenreiches Programm. Besucherinnen und Besucher erwartet eine inspirierende Mischung aus Ausstellungen, Installationen und besonderen künstlerischen Formaten – verteilt über die ganze Innenstadt. Der Eintritt ist frei.

„Die KUNST.NACH(T).LANDAU zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig die Kunstszene in unserer Stadt ist. Die beteiligten Häuser machen Kunst auf ganz unterschiedliche Weise zugänglich – mal leise und nachdenklich, mal experimentell und überraschend. Genau diese Bandbreite macht den besonderen Reiz dieses Abends aus.“

Oberbürgermeister Dominik Geißler

„Was diese Veranstaltung besonders macht, ist das Zusammenspiel vieler engagierter Akteurinnen und Akteure. Jeder Ort bringt seine eigene Handschrift ein – und gemeinsam entsteht daraus ein kulturelles Erlebnis, das zum Entdecken, Verweilen und Austauschen einlädt.“

Miriam Kehrer, Leiterin des städtischen Kulturbüros

Neben klassischen Ausstellungsformaten dürfen sich die Gäste auch auf ungewöhnliche Orte, interaktive Projekte und künstlerische Live-Momente freuen. Ergänzt wird das Programm durch Musik, Führungen und kulinarische Angebote. Zudem freut sich auch die Gastronomie in der Innenstadt über einen Besuch.


Das ist bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 4. KUNST.NACH(T).LANDAU zu sehen:

Im Alten Kaufhaus (Rathausplatz 9) präsentiert das Kulturbüro Landschaftsmalerei aus der Landauer Kunststiftung, unter anderem von Friedrich Ferdinand Koch, August Croissant und Margot Erlenwein-Semmler.

Die galerie Z im Frank-Loebschen Haus (Kaufhausgasse 9) zeigt Werke von Max Ackermann, einem Wegbereiter der abstrakten Malerei; auch die Dauerausstellungen sind geöffnet.

In der Katharinenkapelle (Blumgasse 3) wird die Rauminstallation „RESET“ des Künstlerpaars Lee und Dieter Schramm erlebbar, die den Kirchenraum mit großformatigen Bildfahnen neu inszeniert.

Der Atelier-Salon (Fortstraße 10) verbindet eine Live-Vernissage mit einem Open-Air-Konzert: Besucherinnen und Besucher können Jim Avignon bei der Arbeit erleben und seine Werke entdecken.

Das Strieffler Haus der Künste (Löhlstraße 3) zeigt die Ausstellung „Zwischengefühl“ mit Malereien von Karin Engelbrecht, die ihre Arbeiten persönlich vorstellt.

Volker Vieregg lädt in sein Atelier (Theaterstraße 17) zu „Blau – Abstraktion und Unendlichkeit“ ein – mit Malerei, Skulpturen, Klang- und Videoinstallationen.

In der Marienkirche (Marienring 2) sind unter dem Titel „Beseelte Orte“ großformatige Fotografien zu sehen, die Kinder und Jugendliche unter der Leitung des Künstlers Stefan Diemer mit selbstgebauten Dosenkameras angefertigt haben.

Der Kunstverein Villa Streccius (Südring 20) widmet sich in „Die bunten Zwanziger“ dem Vergleich der 1920er- und 2020er-Jahre.

Im Haus am Westbahnhof (An 44 Nr. 40a) wird das Mitmachprojekt „ZUM KNICKEN?“ präsentiert, das persönliche Perspektiven auf das Leben in den 2020er-Jahren versammelt.

Die VR Bank Südpfalz (Waffenstraße 17) zeigt Arbeiten der Glaskünstlerin Elke Pfaffmann und gibt Einblicke in verschiedene Glastechniken.

Im Haus am Maulbeerbaum (Kramstraße 25) präsentieren Kunststudierende der RPTU fotografische Arbeiten zum Thema Raum und Bewegung.

Die Aparte Kunst Galerie (Rathausplatz 8) zeigt mit „Der Strom der Tage“ eine Ausstellung rund um das Thema Zeit.

Und wie kommen die Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber von einem Ort des Geschehens zum nächsten? Von 17 bis 22:30 Uhr fährt das Kunstbähnel im Uhrzeigersinn ab dem Hauptbahnhof alle 30 Minuten die teilnehmenden Galerien, Museen und Institutionen an.

Das komplette Programm sowie weitere wichtige Informationen finden sich im begleitenden Programmheft, das u.a. in der Touristinfo im Rathaus abgeholt oder online unter www.landau.de/kunstnacht heruntergeladen werden kann.

Quelle: Stadt Landau in der Pfalz


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