Landau – Am Samstag, 26. September, findet in Rheinland-Pfalz erneut der Landesübungstag für Krisen- und Notfallszenarien statt. In diesem Rahmen findet auch in Landau ein organisationsübergreifende Einsatzübung statt.
Der Landesübungstag bietet die Möglichkeit, die Zusammenarbeit von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben über verschiedene Ebenen hinweg zu stärken und Abläufe für den Ernstfall regelmäßig zu überprüfen. Neben Feuerwehren und den Einheiten des Katastrophenschutzes beteiligen sich auch weitere Rettungs- und Sicherheitsorganisationen an den Übungen im Land.
„Bei dem realitätsnahen Szenario stehen insbesondere das Training der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit, die Führungs- und Kommunikationsstrukturen sowie die technische Gefahrenabwehr und medizinische Versorgung von Betroffenen im Vordergrund.“
Landaus Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Stefan Krauch
An der Übung beteiligen sich unter anderem Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Landau, des Technischen Hilfswerks OV Landau, des Abschnitts Gesundheit mit Einheiten des Sanitäts- und Betreuungsdienstes sowie weitere Führungs- und Spezialkomponenten der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße. Ausgangspunkt des vom Land Rheinland-Pfalz vorgegebenen Übungsszenarios ist eine dynamische Unwetterlage. In diesem Verlauf entwickelt sich eine komplexe Schadenslage auf der Großbaustelle der Sparkasse Südpfalz in der Ostbahnstraße 36.
„Die Einsatzkräfte der Feuerwehren und Hilfsorganisationen leisten mit großem Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit unserer Region. Für uns ist es daher selbstverständlich, unsere Großbaustelle für eine solche Übung zur Verfügung zu stellen und damit möglichst realitätsnahe Trainingsbedingungen zu ermöglichen. Gleichzeitig bietet der Landesübungstag auch uns als Bauherr die wertvolle Gelegenheit, die eigenen Abläufe für besondere Ereignisse zu überprüfen und beispielsweise interne Melde- und Alarmierungsketten unter realistischen Bedingungen zu erproben. So profitieren alle Beteiligten von der Übung und können die Zusammenarbeit für den Ernstfall weiter stärken.“
Benjamin Hirsch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südpfalz
Kreditinstitute sind verpflichtet, ihre Abläufe für Krisen- und Notfallsituationen regelmäßig zu überprüfen und zu üben. Die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren Einsatzkräften trägt dazu bei, Schnittstellen zu optimieren, Verantwortlichkeiten zu klären und die Kommunikation im Ernstfall zu verbessern.
Mit ihrer erneuten Teilnahme am Landesübungstag unterstreicht die Sparkasse Südpfalz ihr Engagement für Sicherheit, Vorsorge und Verlässlichkeit – für ihre Kunden, ihre Mitarbeiter und die gesamte Region.
Realistische Übung – keine Gefahr für die Öffentlichkeit
Das Übungsszenario wird so gestaltet, dass die beteiligten Einsatzkräfte unter möglichst realistischen Bedingungen arbeiten können. Aus diesem Grund werden im Vorfeld bewusst nur wenige Details zum konkreten Szenario bekannt gegeben. Für Kunden, Mitarbeiter und Passanten besteht durch die Übung zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Im Zusammenhang mit der Übung kann es am 26. September 2026 im Laufe des Vormittags zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Linienstraße, der Ostbahnstraße und der Maximilianstraße kommen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren und auf die entsprechende Beschilderung zu achten.
Quelle: Stadt Landau in der Pfalz, Sparkasse Südpfalz






