Pirmasens – Der Pirmasenser „Felsenwald“ ist für den Titel „Deutschlands schönster Wanderweg 2026“ nominiert worden. Bei der Publikumswahl können Naturfreunde ab 02. März ihre Stimme abgeben und attraktive Sachpreise gewinnen.
Die Fachzeitschrift Wandermagazin kürt seit zwei Jahrzehnten die beliebtesten Wege in den Kategorien Tages- und Mehrtagestouren. Eine unabhängige Expertenjury hat aus 103 Bewerbungen insgesamt 20 Wanderwege aus acht Bundesländern ausgewählt. Die Palette der Routen ist so vielfältig wie die Landschaften selbst: Sie reicht von Küsten- und Moorregionen über großflächige Weidelandschaften, Mittelgebirge und markante Sandsteinformationen bis hin zu alpinen Voralpenräumen und aussichtsreichen Höhenwegen. Der Pirmasenser Premiumwandweg konkurriert in der Kategorie Tagestouren unter anderem mit Bewerbungen aus Destinationen wie Allgäu, Holsteinische Schweiz, Schwäbische Alb, Bayerischer Wald oder Eifel.
„Wir freuen uns sehr über die Nominierung. Das spricht für die hohe Attraktivität der ‘Felsenwald‘-Runde.“
Stadtmarketing-Chef Rolf Schlicher
Allein schon der Sprung in die Top-10-Liste der ausgewählten Tagestouren innerhalb des Wettbewerbs verschaffe dem Premiumwanderweg einen Platz im Rampenlicht und damit landesweite Aufmerksamkeit in den Medien.
„Helfen Sie uns, den Titel ‘Deutschlands schönster Wanderweg 2026‘ in die Südwestpfalz zu holen“,
fordert Schlicher die Pirmasenser und ihre Gäste auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Der Wettbewerb trage dazu dabei, die Region als Destination für Naturliebhaber noch bekannter zu machen. Die Siebenhügelstadt fungiert als attraktives Tor zum Pfälzerwald und Bindeglied zwischen Westrich und Wasgau.
Im Herbst 2017 war der „Felsenwald“ erstmals vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg zertifiziert worden. Die 13,6 Kilometer lange Rundtour ist eine mittelschwere Halbtageswanderung über Pfade, die auf weichem, federndem Waldboden rund um Pirmasens führen. Die waldreiche Strecke wird durch helle Lichtungen und idyllische, wasserreiche Täler unterbrochen. Höhepunkte sind die charakteristischen Bundsandsteinformationen wie etwa das Felsentor, der Kanzelfelsen, das Gebetbuch oder die Schillerwand.
Nun sind alle Wanderfans aufgerufen, dem „Felsenwald“ mit ihrer Stimme auf das Siegertreppchen zu verhelfen. Unter allen Teilnehmern werden nach Angaben der Zeitschrift Wandermagazin monatlich attraktive Sachpreise des Outdoor-Spezialisten Globetrotter verlost, der als Hauptsponsor fungiert. Die Wahlkarten liegen ab Anfang März in der Tourist Information im Rheinberger, im Rathaus und im Bürger-Service-Center am Exerzierplatz aus. Die Karte kann – vollständig ausgefüllt – unfrankiert in der jeweiligen Einrichtung abgegeben werden. Wichtig: Jede Person hat bei ihrer Abstimmung zwei Stimmen, eine für die Mehrtagestouren und eine für die Tagestouren. Es muss nicht von beiden Stimmen Gebrauch gemacht werden, auch die Abgabe in nur einer Kategorie ist zulässig.
Alternativ können Interessierte auch ab 2. März online abstimmen: www.wandermagazin.de/wahlstudio. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026.
Die Gewinner werden voraussichtlich Mitte Juni bekanntgegeben und die drei Erstplatzierten der beiden Kategorien im Rahmen des Globetrotter-Wandertages im Oktober ausgezeichnet. Rund 46.000 Menschen haben nach Veranstalterangaben im vergangenen Jahr an der Abstimmung teilgenommen – entweder postalisch oder online.
Der nominierte Premiumwanderweg im Überblick:
Felsenwald
Länge: 13,6 Kilometer
Gehzeit: circa vier Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittel
Einkehrmöglichkeiten: Forsthaus Beckenhof, PWV Waldhaus Starkenbrunnen
„Natur pur“ lautet die Devise bei diesem zertifizierten Premiumwanderweg, der mit seinen vielen schmalen Pfaden in eine geradezu märchenhafte Umgebung einlädt. Auf die Wanderer wartet eine Tour durch dichten Wald, geprägt von beeindruckenden Felsformationen aus Buntsandstein, die in Jahrtausenden von der Natur modelliert sich nun wie Perlen an der Schnur am Weg reihen.
Die Rundtour hat vier Startpunkte zur Auswahl: Forsthaus Beckenhof, Eisweiherpark, PWV Hütte Starkenbrunnen und Wanderparkplatz „Platte“. Vom Forsthaus Beckenhof beginnend führt der Weg nach wenigen Gehminuten zum ersten Höhepunkt, dem Felsentor. Von dort geht es hinab ins Glastal mit dem Glastalbrunnen. Am Ende des Tales biegt der Weg links ab, bergauf zur Schillerwand. Auf pfadigen Wegen geht es nun zu den Felsformationen Gebrochener Felsen und Luitpoldfelsen und weiter zur Spitzkehre vorm Gebetbuch, das nach gut 50 Metern zu erreichen ist. Anschließend geht es zum Kugelfelsen, von dem man eine gute Sicht auf den im Tal liegenden Eisweiher hat. Es folgt der Abstieg zum Eisweiher, an dessen Ufer zahlreiche Bänke zur Rast einladen. Anschließend geht es wieder bergauf zu den Naturdenkmälern Philippsruhe, Amboßfelsen und durch die Felsengruppe Mordloch, bis der Waldparkplatz Platte erreicht ist. Nun führt der Weg hinab zu Geißenfelsen und Kanzelfelsen. Die Route passiert den Waldparkplatz an der K36 und biegt ab Richtung PWV-Hütte Starkenbrunnen. Nach kurzem Anstieg und vorbei am Hammelsweiher endet die Tour am Ausgangspunkt, dem Forsthaus Beckenhof.
Quelle: Stadtverwaltung Pirmasens




