Neustadt an der Weinstraße – Die Chansonabende „Vendredi, je chante“ gehen in diesem Winter bereits in die vierte Saison. Die Termine sind im Oktober und November 2026 sowie im Januar und Februar 2027 Im Casimirianum.

Die Idee zur Auffrischung der deutsch-französischen Freundschaft und aus Liebe zum französischen Chanson entstand vor drei Jahren im Gespräch zwischen Martina Horak-Werz und ihrem Jugendfreund, Gerd Heger, dem Monsieur Chanson des Saarländischen Rundfunks. Es passte gut in den Rahmen des Erprobungsraumes der Evangelischen Kirche der Pfalz mit dem Namen „LabORAtorium Bildungsnetzwerk Casimirianum“, wo es unser Anliegen, den Austausch über aktuelle Fragen und die gemeinsame Gestaltung unserer Gesellschaft zu fördern. Kunst und Kultur bieten dabei gute Möglichkeiten, Impulse zu setzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Zu den wichtigsten Themen unserer Zeit gehört die Arbeit für den Frieden und dafür Völkerverständigung, nicht nur, aber auch, in einem immer enger zusammen wachsenden Europa. Dafür laden wir aktuelle, aufstrebende Künstler unseres Nachbarlandes zu uns nach Neustadt ein.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Neustadt reagierte begeistert auf diese Idee und war bereit mitzumachen. So stellten wir ein kleines Team zusammen, das sich um Vorbereitung und Ausführung kümmert. Die Abende fanden sofort großen Anklang, was uns ermutigt hat, weiterzumachen. Es gibt jeweils einen Begrüßungstrunk, gesponsert von einem der vielen Weingüter Neustadts, dazu ein „Amuse Gueule“,  alles im Eintrittspreis inbegriffen, der ab der neuen Saison 23 € betragen wird. Mittlerweile bekommen wir schon Anfragen von Sängern, ob sie bei uns auftreten dürfen.“

Die Konzerte finden jeweils Freitags um 19:00 Uhr im Casimirianum in Neustadt statt.

Saison 2026/2027

Freitag, 16. Oktober 2026
Piotki Pierre Pauzin

Piotki entführt uns von einer Emotion zur nächsten mit seiner einzigartigen, sanften Stimme, mit der er seine Geschichten – Stimmungen rund um Mädchen, Begegnungen, Reisen oder auf der Terrasse eines Cafés – auf der Gitarre untermalt. Einfachheit, Authentizität, Natürlichkeit und Mundharmonika stehen auf dem Programm dieses träumerischen Songwriters mit seinen berührenden, poetischen, autobiografischen oder fiktiven Texten. 

Freitag, 20. November 2026
Camille Laïly mit Hugo Corbin (Gitarre) 
„Crépuscule“ 

Camille Laïly zuzuhören bedeutet, in die Flüsse und Wälder der Seele einzutauchen. Als Sängerin und Dichterin auf dem schmalen Grat zwischen Troubadour und Nomadin entwirft sie eine sinnliche, organische Poesie, durchdrungen von Jazz, Folk und Weltmusik, mit klarer, fließender Stimme, geschickten Melodien und getragen von Gitarre und Body Percussion.

Freitag, 15. Januar 2027
Suzie
„A fleur de mots“

Nolwenn Tanet mit Benoit Black 
Gesang, Klavier, Akkordeon, Klarinette und Saxofon

Suzie wird auf der Bühne von Nolwenn Tanet verkörpert, einer Sängerin, Autorin, Komponistin, Musikerin und Schauspielerin, deren Stil zwischen klassischer Musik und Straßenkunst angesiedelt ist. Nolwenn liebt die große Bühne, und genau das bietet sie mit diesem neuen Projekt. Mit Suzie kennt Nolwenn keine Grenzen mehr, sie wagt es zu sagen, was sie denkt, und wagt es, unverblümt zu sein.

Keine Scham, keine Tabus mehr, um Platz für bunte Emotionen zu schaffen.

Freitag, 19. Februar 2027
Victoria Delarozière  mit Étienne Cabaret 
„Le Troc de Chanson“

Victoria Delarozière liebt Geschichten. 

Sie schreibt sie, singt sie, tanzt sie und lässt sie auf Reisen gehen – mit ihrem Akkordeon auf dem Rücken. Ihre Show „Troc de chansons“ entstand aus einer Tour durch Frankreich, bei der sie Lieder tauschte. 

Auf ihrer Reise traf sie Étienne Cabaret: Als Bauer, Klarinettist und Glockenspieler improvisiert er in seiner Heimat, der Zentralbretagne, ebenso viel, wie er Traditionen pflegt. Nach mehr als 5000 zurückgelegten Kilometern, verrückten Begegnungen und unglaublichen musikalischen Austausch präsentieren die beiden ein Konzert, in dem sich kleine seltene Perlen, Eigenkompositionen und musikalische Kuriositäten, Anekdoten, Großmutters Lieder, im Bauerndialekt, auf Kreolisch, auf Cajun, auf Kastilisch vermischen… 


Quelle: Martina Horak-Werz


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