Trippstadt-Johanniskreuz – Die Veranstaltungsreihe „Forst im Dialog“ lädt am 21. August 2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr zu einer spannenden Exkursion rund um das Thema Waldpflege ein. Treffpunkt ist das Haus der Nachhaltigkeit. Von dort aus unternehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine etwa drei Kilometer lange Wanderung in den Wald.
Vor Ort begleiten Forstamtsleiter Thomas Bublitz und Försterin Paula Hochscheidt die Gruppe und geben einen praxisnahen Einblick in eine wichtige Maßnahme der nachhaltigen Waldbewirtschaftung: die sogenannte Dimensionierung. Dabei werden gezielt sogenannte Zukunftsbäume ausgewählt und durch das Entfernen konkurrierender Bäume freigestellt. So erhalten besonders vitale und standortgerechte Bäume mehr Licht, Raum und Nährstoffe, um sich langfristig zu stabilen und wertvollen Waldbeständen entwickeln zu können.
Die Exkursion vermittelt anschaulich, warum diese Form der Waldpflege entscheidend für die Entwicklung klimaangepasster Wälder ist. Dabei wird erläutert, nach welchen Kriterien Zukunftsbäume ausgewählt werden, welche Ziele mit ihrer Förderung verfolgt werden und weshalb bei dieser Pflegemaßnahme kein Holz entnommen wird. Ebenso werden ökologische Zusammenhänge sowie die Bedeutung der Maßnahme für die langfristige Stabilität und Artenvielfalt des Waldes thematisiert.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über die Webseite möglich.
Hintergrund zur Veranstaltungsreihe
Was machen eigentlich Forstleute? Welche Arbeiten sind notwendig im Wald der Zukunft? Woher kommt unser Holz? Um diese und weitere Fragen geht es in der Veranstaltungsreihe „Forst im Dialog“. Sowohl der Wald selbst, als auch das Wirken der Försterinnen und Förster stehen zunehmend im Interesse der Öffentlichkeit. Um einen Einblick in ihre Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen zu geben, werden aktuelle Themen aus dem Forstalltag aufgegriffen und gemeinsam vor Ort besprochen. Die Auswahl der Veranstaltungsorte hängt dabei von den praktischen Maßnahmen im Wald ab, denn es werden keine fiktiven Fälle, sondern tatsächliche Forstarbeiten gezeigt.
Quelle: Haus der Nachhaltigkeit






