Bad Dürkheim – Bach sei Anfang und Ende aller Musik heißt es. Und so stehen zwei Werke von ihm auch am Anfang und Ende des Konzertes mit dem Kammerorchester Bad Dürkheim unter der bewährten Leitung seines Dirigenten KMD Jürgen E. Müller am Sonntag, 08. November, in der Burgkirche Bad Dürkheims. Zu Beginn erklingt das Doppelkonzert für Oboe und Violine in c-Moll und am Ende das 2. Brandenburgische Konzert in F-Dur.
Groß ist das Aufgebot der Solisten und Solistinnen in diesem Konzert. Beim Doppelkonzert glänzt der Nachwuchs. Die Schwestern Lea und Judith Schweizer aus Römerberg wurden neben ersten Preisen bei Jugend musiziert und beim Karel Kunc Musikwettbewerb der Stadt Bad Dürkheim gerade mit dem Bruno-Herrmann-Preis der Pfälzischen Musikgesellschaft ausgezeichnet. Und im 2. Brandenburgischen Konzert stellte Bach gleich vier hohe Solostimmen dem Tutti der Streicher gegenüber. Besonders anspruchsvoll ist der Trompetenpart, für den ein Lehrer der Bad Dürkheimer Musikschule gewonnen werden konnte: der Chinese Luda Liu. Mit ihm musizieren der Oboist Georg Weiss vom Nationaltheater-Orchester Mannheim, die Flötistin Andrea Müller sowie die Konzertmeisterin des Kammerorchesters Christiane Grieb.


In der Mitte des Programms stehen zwei Orchesterwerke, deren Komponisten darin den Blick auf Vergangenes richteten. Der Italiener Ottorino Respighi adaptierte in der 3. Suite seiner „Antiche Danze ed Arie per Liuto“ Lautenmusik der Renaissance für Streichorchester; und der Waliser Sir Karl Jenkins bezieht sich in seinem „Palladio“ genannten Concerto grosso ganz bewusst auf den Renaissance-Baumeister Andrea Palladio und dessen Ideale von mathematischer Harmonie und aus der Antike stammender architektonischer Ordnung.
Karten zu 16 € und ermäßigt 8 € für dieses von der Pfälzischen Musikgesellschaft (PMG) mit Unterstützung vom Kultusministerium Rheinland-Pfalz und vom Bezirksverband Pfalz veranstaltete Konzert gibt es – außer an der Tageskasse – im Vorverkauf bei der Buchhandlung Frank & Hugendubel in Bad Dürkheim, Römerstraße 14. Infos unter: www.pfälzischemusikgesellschaft.de
Quelle: Pfälzische Musikgesellschaft






