Neustadt an der Weinstraße – Die Stadt Neustadt zeigt ab dem 01. Oktober 2026 das Kunstprojekt „Klima – Wald – Kubus“ von Thomas Brenner. Die Installation im öffentlichen Raum setzt sich künstlerisch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald auseinander und ist bis mindestens 19. Oktober auf dem Juliusplatz, seitlich des Rathauses, zu sehen.
Der Pfälzerwald ist wie viele Waldgebiete von den Folgen der Erwärmung betroffen – über 75 Prozent der Bäume weisen Schäden auf. Gleichzeitig fehlen in vielen Innenstädten Bäume und Pflanzen zur Klimaregulation. Genau hier setzt die 2 x 2 x 3,5 Meter große Skulptur aus goldfarbenen Baustahlmatten an, die mit abgestorbenen Baumkronen gefüllt ist. Sie weckt Neugier, lädt zum genauen Hinsehen ein und eröffnet über zwei Textfelder zusätzliche Ebenen: den romantischen Wunsch nach unberührter Natur einerseits und die realen Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Wälderandererseits.
Vernissage mit Fachbeiträgen
Die Eröffnung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 16:30 Uhr auf dem Juliusplatz/Marktplatz in Neustadt statt. Zur Vorstellung des Projekts werden folgende Mitwirkende erwartet:
- Thomas Brenner, Künstler, Fotograf und Initiator
- Dr. Ute Fenkner-Gies, Regionalleiterin Forst-Süd
- Philipp Hannemann, Leiter des Forstamts Haardt
- Johanna Kunzendorff, Beigeordnete der Stadt Neustadt an der Weinstraße
- Dr. Andrea Petmecky, städtische Klimaanpassungsmanagerin
- Florian Hoffmann, 1. Vorsitzender des Vereins Die Waldschatten e.V.
- Annette Coen, KlimaLautern e.V., mit einem Bericht zum Projekt „Abpflastern“
Die Moderation übernimmt Jens Bramenkamp, städtischer Revierförster.
Das Projekt ist eine Kooperation mit Landesforsten Rheinland-Pfalz, die die Ausstellung durch fachliche Perspektiven und Kontext ergänzen. Nach Stationen in Kaiserslautern, Pirmasens und Lambrecht macht die Installation nun in Neustadt Halt; als weitere Stationen sind Landau, Koblenz und Trier geplant.
Quelle: Stadt Neustadt an der Weinstraße






