Schifferstadt – Mit einem stimmungsvollen Finale gingen am Sonntag, 19. Juli 2026, die diesjährigen Picknickkonzerte auf der Wiese am Bahnweiher zu Ende. Zum Abschluss sorgte die Grand Central Bigband aus Baden-Württemberg für musikalische Höhepunkte und beste Unterhaltung unter freiem Himmel.

Von Donnerstag bis Sonntag waren insgesamt vier Konzerte geplant – mit Locomotive Brass, An Erminig, Bubble Chamber und der Grand Central Bigband. Während die Veranstaltungen am Donnerstag, Samstag und Sonntag stattfinden konnten, musste das zweite Konzert am Freitag wetterbedingt abgesagt werden.

Bürgermeisterin Ilona Volk eröffnete den Abend und begrüßte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die es sich mit Picknickdecken und Klappstühlen auf der Wiese gemütlich gemacht hatten. In entspannter Atmosphäre genossen sie ein abwechslungsreiches Programm mit Musikerinnen und Musikern aus der Region zwischen Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim.

Die Grand Central Bigband präsentierte sich als klassische Bigband mit modernem Anspruch: kraftvoll, präzise und mit großer Spielfreude. Das Repertoire spannte einen weiten Bogen von Swing-Klassikern bis hin zu Pop- und Funknummern. Titel wie „Fly Me to the Moon“ und „I’ve Got You Under My Skin“ aus dem Repertoire von Frank Sinatra, „Puttin’ on the Ritz“ oder „Come Fly with Me“ sorgten für echtes Bigband-Feeling. Auch Ausflüge in andere Stilrichtungen gelangen mühelos: Mit „The Way You Make Me Feel“ von Michael Jackson, „Jump“ von Van Halen, „Ganz Paris träumt von der Liebe“ oder „New York“ von Alicia Keys wurde das Publikum immer wieder überrascht.

Für gesangliche Glanzpunkte sorgten Blacky P. Schwarz, Viola Bommer und Nadja Hess, die mit ihren Stimmen den jeweiligen Stücken eine besondere Note verliehen. Ob Swing, Bossa Nova, Funk oder Pop – die Band überzeugte durch Vielseitigkeit und eine spürbare Leidenschaft für die Musik.

Das Publikum dankte es mit lang anhaltendem Applaus und großer Begeisterung. So endeten die Picknickkonzerte am Bahnweiher mit einem rundum gelungenen musikalischen Höhepunkt – und machen bereits jetzt Lust auf eine Neuauflage im kommenden Jahr.


Quelle: Treffpunkt-Pfalz – Holger Knecht