Schifferstadt – Alte Gemüsesorten sind mehr als nur ein Stück Garten- und Kulturgeschichte. Sie stehen für Vielfalt, regionale Besonderheiten und einen bewussten Umgang mit Saatgut. Im Nachgang zum diesjährigen Obst- und Gemüsetag lädt der Umweltbeauftragte der Stadt Schifferstadt, Frank Schmitt, am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.30 Uhr zu einem Vortrag unter dem Titel „Alte Sorten – neu belebt“ ins Kleine Kulturhaus im Stadtpark ein.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, was alte Sorten so besonders macht und warum es sich lohnt, ihre Vielfalt zu erhalten. Vorgestellt werden unter anderem verschiedene alte und teilweise in Vergessenheit geratene Gemüsesorten sowie deren Besonderheiten. Anhand von Sortenporträts gibt Frank Schmitt Einblicke in ihre Geschichte, ihre Eigenschaften und ihre Bedeutung für den heutigen Gartenbau.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema samenfestes Saatgut. Was bedeutet „samenfest“ eigentlich? Warum ist es wichtig, Saatgut selbst vermehren zu können, und worin unterscheidet sich samenfestes Saatgut von modernen Hybridsorten? Der Vortrag zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt, an entsprechendes Saatgut zu gelangen, und wie Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner selbst einen Beitrag zum Erhalt der Sortenvielfalt leisten können.

Alte Sorten zeichnen sich häufig durch besondere Farben, Formen, Geschmacksrichtungen und Anbaueigenschaften aus. Manche sind besonders robust, andere an bestimmte regionale Bedingungen angepasst. Viele dieser Eigenschaften sind über Generationen weitergegeben worden und drohen verloren zu gehen, wenn die entsprechenden Sorten nicht mehr angebaut und vermehrt werden.

Der Vortrag möchte deshalb nicht nur informieren, sondern auch dazu anregen, die Vielfalt im eigenen Garten oder auf dem Balkon wiederzuentdecken. Denn wer alte Sorten anbaut und ihr Saatgut weiterverwendet, trägt dazu bei, diese besondere Vielfalt lebendig zu halten.


Der Vortrag „Alte Sorten – neu belebt“ findet am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.30 Uhr im Kleinen Kulturhaus im Stadtpark statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung per E-Mail an umweltbeauftragte@schifferstadt.de gebeten.

Quelle: Stadtverwaltung Schifferstadt


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