Oberalben – Warum mussten Menschen aus der Pfalz im 18 Jahrhundert auswandern? Was zog sie ausgerechnet nach Irland? Im Auswanderermuseum in Oberalben ist aktuell die Wanderausstellung „Die irische Pfälzer Geschichte“ des Irischen Generalkonsulats zu sehen.

Im voll besetzten Auswanderermuseum hat der Präsident der SGD Süd Prof. Dr. Hannes Kopf bei einem irischen Abend stellvertretend für Ministerpräsident Alexander Schweitzer die Ausstellung eröffnet und dessen Grüße übermittelt.

„Solche Ausstellungen sind wichtig, damit die Geschichte nicht vergessen wird und wir dann vielleicht auch mit einem anderen Verständnis auf unsere heutige Zeit schauen können“,

Präsident Hannes Kopf

Prof. Dr. Hannes Kopf hob vor allem das Engagement der ehrenamtlichen Mitwirkenden des Auswanderermuseum hervor und sprach ihnen seinen Dank aus. Auch die SGD Süd unterstützt mit Projekten wie Kultur.Landschaft.Digital (KuLaDig) das Museum etwa bei seiner Digitalisierung. Bei dem irischen Abend unterhielt die Celtic Folk-Band „Amarank“ die zahlreichen Gäste.

Zu sehen gibt es 20 Roll-ups mit Fotos, Dokumenten und Texten, die die Auswanderung und Flucht der Pfälzer um das Jahr 1708/1709 dokumentieren. Die Zerstörungen des Pfälzischen Erbfolgekriegs, eine Hungersnot und ein kalter Winter zwangen damals viele Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Etwa 3000 Pfälzer blieben in Irland, vor allem in den Grafschaften, Tipperary, Wexford und Limerick, wo heute noch ein Museum an diese Geschichte erinnert.

Die Ausstellung kann noch an folgenden Terminen im Auswanderermuseum besucht werden: 18. Januar von 14 bis 16 Uhr (Museumscafé geöffnet), 25. Januar von 14 bis 16 Uhr und am 1. Februar von 14 bis 16 Uhr.

Quelle: SGD Süd


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