Kusel – Das facettenreiche Doppelheft 1-2/2026 be­handelt unterschiedliche Themen, Zeit­perioden und Orte.

Der erste Beitrag von Markus Christian the­matisiert das Wirken des Schinderhannes in unserem nördlichen Kreisgebiet. Anhand der derzeit bekannten Quellen beleuchtet er den Wissensstand zu einem in der Vergan­genheit oftmals verklärten „Räuberhelden“.

Zu den diesjährigen Ortsjubiläen Lohnweiler (700 Jahre) und Langweiler (750 Jahre) präsentieren wir Beiträge zum Urkataster von 1845 und Lagerbuch von 1724. Regio­nalhistoriker Markus Bauer transkribierte das interessante Register der Deutsch­ordenshube in Kübelberg aus dem Jahr 1626.
Zum südlich von Meisenheim gelegenen Becherbach, das bis 1969 zum Landkreis Kusel gehörte, gehen die Herren Amberger der schwierigen Frage nach der Ersterwähnung und Gründung des Ortes nach. Heinz Albert aus Zweibrücken dokumentiert ein Stück Zeitgeschichte, indem er uns seine Erlebnisse in Blaubach in den Jahren 1944/45 mitteilt. Eine weitere umfangreiche Betrachtung liefert Markus Bauer zu einem Kirchenstreit in Dunzweiler im Jahr 1725.

Aus dem Bereich der Geologie des Hunsrücks und des angrenzenden Saar-Nahe-Beckens berichtet das „Pollichia-Urgestein“ Karlheinz Schultheiß. Zum bunten Reigen des Doppel­hefts gehören auch das Porträt der jüdischen Sanitätshelferin Johanna Löb aus Lauterecken während des Ersten Weltkrieges, ein Abriss der Orts­geschichte von Bedesbach und Volkskundliches aus Nanzdietschweiler und Börsborn. Die „Zeitblicke“ widmen sich diesmal dem Ortskern von Dunz­weiler.

Die „Westricher Heimatblätter“ stellen die regionale Geschichte des Kuseler Landes und der Westpfalz in all ihren Facetten dar. Ein Jahresabo kostet 21 Euro. Das vorliegende Doppelheft kann für 9 Euro zzgl. Porto über die Kreis­verwaltung, Abt. Zentrale Aufgaben, Schule und Kultur, 66869 Kusel, bezo­gen oder im Bürgerbüro der Kreisverwaltung erworben werden. 

Quelle: Kreisverwaltung Kusel