Offenbach an der Queich – Mit dem offiziellen Spatenstich haben die Bauarbeiten für die neue Festhalle mit Vereinszentrum im Ortszentrum von Offenbach an der Queich begonnen. Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter der Orts- und Verbandsgemeinde, der beteiligte Firmen und Planungsbüros sowie der örtlichen Vereine feierten gemeinsam den Start des Bauprojekts. Mit dem nachhaltigen Neubau entsteht ein lebendiges Zentrum für Kultur, Gemeinschaft und Vereinsaktivitäten.

In ihren Ansprachen betonten Ortsbürgermeister Simon Wingerter und Verbandsbürgermeister Axel Wassyl die Bedeutung des Projekts für das Gemeindeleben und dankten allen Beteiligten für ihren Einsatz. Der Neubau als Ersatz für in die Jahre gekommene bestehende Halle sei ein wichtiger Baustein für die lebendige Gemeinde.

Visualisierung (Foto: Werkgemeinschaft Landau)
Visualisierung (Foto: Werkgemeinschaft Landau)

„Unsere Vereine prägen das gesellschaftliche Leben in Offenbach. Mit der neuen Festhalle schaffen wir einen Ort, der sowohl repräsentativ als auch funktional ist und ihnen langfristig eine Heimat bietet.”

Ortsbürgermeister Wingerter

Zugleich verwies Ortsbürgermeister Wingerter auf den langen und teilweise anspruchsvollen Weg bis zum Baubeginn, der von vielen zeitaufwändigen Abstimmungen und bürokratischen Anforderungen geprägt war:

„Umso mehr freuen wir uns, dass es nun endlich losgeht und wünschen einen guten Projektverlauf. Heute ist ein guter Tag für Offenbach!“

Ortsbürgermeister Wingerter

Die Festhalle kostet rund 11 Millionen Euro und soll Mitte 2028 fertiggestellt sein

Visualisierung (Foto: Werkgemeinschaft Landau)
Visualisierung (Foto: Werkgemeinschaft Landau)

Jürgen Sebastian, Geschäftsführer des Architekturbüros Werkgemeinschaft Landau, hob in seiner Rede die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor. Besonders würdigte er das Engagement der Gemeinde als Bauherrin:

„Wir erleben hier ein sehr konstruktives und vertrauensvolles Miteinander. Die Gemeinde steht hinter diesem Projekt und treibt es mit großem Einsatz voran.“

Jürgen Sebastian

Das architektonische Konzept erläuterte WGLD-Projektleiter Richard Kindsvater. Der Neubau wird in vorwiegend in Holzbauweise ausgeführt und ermöglicht einen nachhaltigen, zukunftsfähigen Betrieb. Der Entwurf gliedert sich in drei ablesbare Baukörper: Die eingeschossige, hohe Festhalle für große Veranstaltungen, das zweigeschossige Vereinszentrum für Aktivitäten im kleineren Rahmen sowie ein verbindendes Foyer.


Quelle: Verbandsgemeindeverwaltung Offenbach an der Queich