Rheinzabern – Genussvolles Radfahren, beeindruckende Naturerlebnisse und spannende römische Geschichte – all das vereint die neue barrierearme Radroute „Rhein-Römer-Schleife“, die am Freitag, 13. März 2026, im Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern offiziell eröffnet wurde.

Zur Eröffnung begrüßten Anette Kloos, Kreisbeigeordnete, Karl-Dieter Wünstel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim sowie Sabrina Welker, Ortsbürgermeisterin zahlreiche Gäste und Projektbeteiligte.

„Mit der Rhein-Römer-Schleife schaffen wir ein Radangebot, das Natur, Kultur und Barrierefreiheit auf besondere Weise miteinander verbindet. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen die reizvolle Rheinlandschaft und die spannende Geschichte unserer Region aktiv erleben können – unabhängig von individuellen Mobilitätsvoraussetzungen. Die neue Route ist damit ein wichtiger Baustein für einen inklusiven und nachhaltigen Radtourismus in der Südpfalz.“

Anette Kloos

Die rund 50 Kilometer lange Strecke verbindet die reizvolle Rheinlandschaft mit bedeutenden kulturhistorischen Stationen der Region. Dank ihres barrierearmen Verlaufs ist die Route besonders komfortabel befahrbar und richtet sich an ein breites Publikum – von genussorientierten Radreisenden bis hin zu Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Sie führt durch das weitläufige Rheinvorland bei Germersheim mit seinen naturnahen Auenlandschaften und eindrucksvollen Ausblicken. Auf dem barrierefreien Leinpfad geht es entspannt bis zum Ziegeleimuseum Sondernheim, wo Industriegeschichte lebendig wird. Im Informationszentrum Hördter Rheinauen erhalten Besucher spannende Einblicke in die besondere Flora und Fauna des Schutzgebiets. Weitere Stationen entlang der Route sind die alla-hopp-Anlage in Rülzheim, das Ziegeleimuseum Jockgrim mit seiner traditionsreichen Handwerksgeschichte sowie das Haus Leben am Strom in Neupotz, das anschaulich die Dynamik des Rheins und den Hochwasserschutz vermittelt. Am Fähranleger in Leimersheim lädt zudem der Infopfad „Wasser.Leben“ mit Informationstafeln und Sitzgelegenheiten zu einer kurzen Rast ein.

Bei der Planung der Route wurde besonderen Wert auf eine möglichst komfortable und barrierearme Befahrbarkeit gelegt. Geringe Steigungen entlang der Strecke werden durch entsprechende Beschilderungen frühzeitig angekündigt, sodass die Radfahrenden ihre Tour besser einschätzen können. Entlang der Route laden barrierefreie Einkehrmöglichkeiten, WC-Anlagen und gemütliche Rastplätze zum Verweilen ein.

Ein begleitender Informationsflyer gibt einen Überblick über die gesamte Strecke und die barrierefreien Angebote. Zusätzlich ist die „Rhein-Römer-Schleife“ im Tourenplaner Outdooractive verfügbar, sodass die Radfahrenden ihre Route digital planen und individuell anpassen können. So lässt sich die Strecke und die einzigartige Landschaft ohne Hindernisse im eigenen Tempo genießen.

Die Umsetzung der barrierearmen Radroute „Rhein-Römer-Schleife“ wurde mit Mitteln des LEADER-Regionalbudgets unterstützt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 21.908,15 Euro. Davon wurden 60 Prozent der Nettokosten – insgesamt 10.420,80 Euro – über das LEADER-Regionalbudget gefördert. Den verbleibenden Eigenanteil in Höhe von 11.478,35 Euro tragen die beteiligten Kommunen.

Mit der „Rhein-Römer-Schleife“ wird das Radwegenetz der Südpfalz um ein attraktives Angebot erweitert, das Natur, Kultur und Barrierefreiheit miteinander verbindet und damit neue Möglichkeiten für gemeinsames und inklusives Radfahren entlang des Rheins schafft.

Weitere Infos: https://www.suedpfalz-tourismus.de

Quelle: Kreisverwaltung Germersheim