Karlsruhe – In würdigem Rahmen bei heißen Temperaturen legten am Donnerstag, 18. Juni 2026, mehr als 300 Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr auf dem Schlossplatz in Karlsruhe ihr Feierliches Gelöbnis beziehungsweise ihren Diensteid ab. Zwischen 14:00 und 15:30 Uhr verfolgten zahlreiche zivile und militärische Gäste die Zeremonie im Herzen der Stadt.
Die angetretenen Soldatinnen und Soldaten gehören zum Luftwaffenausbildungsbataillon aus Germersheim, zum Artillerielehrbataillon 345 aus Idar-Oberstein, zum ABC-Abwehrregiment 750 „BADEN“ aus Bruchsal sowie zum Fallschirmjägerregiment 26 aus Zweibrücken. Gemeinsam bekannten sie sich in der feierlichen Zeremonie zu ihrem Dienst für die Bundesrepublik Deutschland.


Ein besonderer Anlass verlieh der Veranstaltung zusätzliche Bedeutung: In diesem Jahr feiert das Bundesverfassungsgericht sein 75-jähriges Bestehen, während die Luftwaffe auf 70 Jahre seit ihrer Gründung zurückblickt.
Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Holger Neumann, und der Kommandeur des Luftwaffenausbildungsbataillon, Frank Wirths, richteten Grußworte an die angetretenen Soldatinnen und Soldaten. Die Gelöbnisrede hielt der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stephan Harbarth, der die Bedeutung von Verantwortung, Recht und Freiheit hervorhob und die jungen Rekrutinnen und Rekruten zur gewissenhaften Erfüllung ihres Auftrags ermahnte.



Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war ein militärischer Überflug von drei Hubschraubern, der die Zeremonie eindrucksvoll abrundete und bei den Zuschauerinnen und Zuschauern großen Anklang fand.
Musikalisch wurde das Feierliche Gelöbnis vom Heeresmusikkorps Koblenz (Leitung: Oberstabsfeldwebel Christoph Dissinger) umrahmt.
Mit dem Feierlichen Gelöbnis bekennen sich die Soldatinnen und Soldaten öffentlich zu den Werten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung – ein sichtbares Zeichen ihrer Bereitschaft, Verantwortung für Frieden und Sicherheit zu übernehmen.




























Quelle: Treffpunkt-Pfalz – Holger Knecht





