Trier – Kulturminister Sven Teuber hat heute im Broadway Filmtheater in Trier den Kinoprogrammpreis des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Bereits zum 35. Mal ehrt das Land mit dem Preis die engagierte Arbeit von Kinos, die mit einem besonders anspruchsvollen Programm das kulturelle Leben in Rheinland-Pfalz bereichern. Der Kinoprogrammpreis ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert.

„Kino ist Kultur für alle. Gerade in kleineren Städten und ländlichen Regionen ist das Programmkino oft der Ort, an dem Menschen ohne weite Wege Zugang zu Kultur finden. Diese Orte wollen wir mit dem Kinoprogrammpreis stärken und erhalten. Programmkinos sind kulturelle Juwelen. Sie öffnen Horizonte, schaffen Begegnungsräume und geben wichtige Impulse für den gesellschaftlichen Austausch. Hier rückt ein Publikum auf seinen Sitzen ein Stück zusammen und kehrt danach aufmerksamer zu den eigenen Bildschirmen zurück. Mit dem Preis sorgen wir dafür, dass diese Orte auch in Zukunft lebendig bleiben und Menschen aller Generationen erreichen.“

Kulturminister Sven Teuber

Insgesamt wurden 26 Kinos im ganzen Land ausgezeichnet. Die Preise wurden in drei Kategorien vergeben: für das kulturell herausragende Filmprogramm, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie für das Kurzfilmprogramm.

Hauptpreisträger 2026 sind das CinéMayence in Mainz und das Broadway Filmtheater in Trier. Das Broadway Filmtheater erhielt den Hauptpreis in der Kategorie kulturell herausragendes Filmprogramm (10.000 €) und in der Kategorie Kinder- und Jugendfilm (2.500 Euro), das CinéMayence wurde für sein Kurzfilmprogramm (1.500 Euro) prämiert.

Über die Vergabe der Preise entschied eine fünfköpfige unabhängige Jury, bestehend aus Andreas Heidenreich, Vertreter des hessischen Landesverbandes der kommunalen Kinos, Lena Hormel, Bundesverband Jugend und Film e.V., Ulf Jakob, Film- und Kinobüro Hessen e.V., Herrn Joachim Kurz, Herausgeber und Chefredakteur „Kino-Zeit“ und Petra Rockenfeller, Kino Lichtburg, Oberhausen, Vorstandsmitglied der AG Kino-Gilde e.V.

Mit dem Kinoprogrammpreis fördert das Land Rheinland-Pfalz seit 1991 das Kulturgut „Film“. Ausschlaggebend ist dabei die Qualität des Programms unter besonderer Berücksichtigung der spezifischen Standortsituation des jeweiligen Kinos. Es ist Brauch, die Verleihung jedes Jahr in einem anderen auszuzeichnenden Kino stattfinden zu lassen.



Quelle: Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur