Jockgrim – 225 Bewerbungen aus den teilnahmeberechtigten Regionen Elsass, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz lagen dem Landkreis Germersheim für den diesjährigen Haueisen-Kunstpreis vor. Kürzlich tagte nun die von Landrat Martin Brandl benannte sechsköpfige Jury, die in einem Vorauswahlverfahren die eingereichten Arbeiten sichtete.
155 Frauen und 70 Männer stellten sich der unabhängigen Jury, bestehend aus Simone Dietz, Kunsthistorikerin, Dr. Annette Reich, stellv. Direktorin der Pfalzgalerie, Brigitte Sommer, Künstlerin, Klaus Raithel, freier Journalist sowie den Künstlern Sandro Vadim und Jürgen Heinz.
Um den Werken der Kunstschaffenden aus den verschiedenen Kunstrichtungen gerecht zu werden, wurde nach den Begutachtungen immer wieder diskutiert. Nicht immer waren sich die Mitglieder der Fachjury einig. Letztlich wurden 43 Bewerberinnen und Bewerber für die Preisverleihung und damit auch für die Ausstellung nominiert.
Vorbereitet wurde die Vorjury von Karin Träber, Leiterin der Kreisvolkshochschule und verantwortlich für die Organisation des Kunstpreises.
„Die Zahl der Bewerbungen ist im Vergleich zu 2024 gesunken. Die Bewerbungen konnten dieses Jahr ausschließlich per Post eingereicht werden, eine Online-Bewerbung war nicht möglich. Insgesamt haben sich 149 Künstlerinnen und Künstler dieses Jahr wiederbeworben, hinzu kamen 76 Erstbewerbungen.“
Karin Träber
Die Endjury tagt am 4. November. Die Verleihung der Preise findet am Sonntag, 15. November, um 11 Uhr im „Zehnthaus“ in Jockgrim statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird Landrat Martin Brandl zugleich die Ausstellung zum Haueisenpreis eröffnen.
Die Exponate sind anschließend für alle Kunstinteressierten vom 15. November bis zum 13. Dezember im „Zehnthaus“, Ludwigstraße 26 in Jockgrim zu sehen.
Quelle: Kreisverwaltung Germersheim






