Ludwigshafen – Der Wildpark in Ludwigshafen-Rheingönheim lädt am Sonntag, 13. September 2026, zum jährlichen Erlebnistag für Familien ein. An diesem Tag gibt es für Besucher aller Altersklassen von 11 bis 17 Uhr ein reichhaltiges Programm, das die Gäste zum Mitmachen animiert.
Interessante Informationsstände und attraktive Workshops laden dazu ein, der Natur und den tierischen Bewohnern des Wildparks spielerisch nahezukommen sowie diese zu erleben. Der Förderverein des Wildparks sorgt wie in den vergangenen Jahren für die Speisen und Getränke für die Gäste. Wer Kontakt zum Förderverein aufnehmen will, erreicht diesen unter der E-Mail-Adresse info@förderverein-wildpark-lu.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0621 5459701.
„Über die vergangenen Jahrzehnte hinweg bis heute bildet der Erlebnistag für Familien sowohl im Kalender des Wildparks als auch für die Gäste dieser besucherstarken Einrichtung einen besonderen Höhepunkt“,
unterstrich Umweltdezernent Alexander Thewalt in einem Grußwort zum Pressegespräch am Donnerstag, 3. September 2026, da er dem Termin nicht persönlich beiwohnen konnte.
„Das ohnehin pralle Erlebnispotential, das Besucher hier in Rheingönheim vorfinden, wird durch das facettenreiche Angebot, welches das Wildpark-Team und die Informationsstände vieler weiterer Institutionen machen, nochmals merklich gesteigert. Im Namen der Stadtverwaltung danke ich allen Beteiligten, die dieses Programm auf die Beine gestellt haben.“
Alexander Thewalt
„In einem stark urban geprägten Umfeld einer überwiegend industriell geprägten Stadt wie Ludwigshafen nimmt das Kleinod Wildpark eine herausragende Rolle ein. Hier lässt sich quasi vor der eigenen Haustür – für die Menschen in Ludwigshafen und in der Region – Natur unmittelbar anfassen, spüren und erleben. Die ursprüngliche Idee, mit dem Wildpark einen Ort zu schaffen, wo die Besucher unter anderem in Europa heimischen Tierarten in deren natürlicher Umgebung nahekommen können, ist über Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut worden.“
Peter Nebel, Leiter des Wirtschaftsbetriebes Ludwigshafen (WBL)
„Nur das vertrauensvolle und engagierte Zusammenwirken eines innovativen Wildpark-Teams mit starken Partnern wie dem Förderverein und den Spendern des Wildparks ermöglicht es, den Gästen des Erlebnistags über alle Altersklassen hinweg ein attraktives Freizeit- und Erlebnisangebot zu bieten. Dass wir den Wildpark an diesem speziellen Tag in seiner Gänze thematisch so breit und abwechslungsreich der Öffentlichkeit zeigen können, ist der Verdienst der Mitwirkenden. Herzlichen Dank hierfür.“
Gabriele Bindert, Leiterin des Bereichs Grünflächen und Friedhöfe beim WBL
Abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen für alle Altersklassen
Im Zuge des Erlebnistages präsentieren zahlreiche Vereine und Organisationen aus Ludwigshafen und Umgebung ihre Aktivitäten zum Mitmachen und Selbsterleben. Selbstverständlich ist der WBL mit seinen Mitarbeitern wie gewohnt mit eigenen Aktionen und Ständen vertreten, an denen sich Tierpatenschaften abschließen und einzigartige Souvenirs erwerben lassen.
Ferner können die Besucher unter anderem noch warmes, frisch gebackenes Brot aus dem Holzbackofen kosten. Bei den WBL-Imkern lassen sich aus nächster Nähe Bienenwaben und Bienenvölker betrachten sowie interessante Fakten über dieses Insekt in Erfahrung bringen. An einem weiteren WBL-Stand steht die Kraft von Blumensamen im Mittelpunkt, wenn unter dem Motto „Samen-Power-Kugeln“ erklärt wird, wie der gezielte Einsatz von Blumensamen das Stadtgebiet bunter macht. Basteleien rund um Eichhörnchen bietet die Abfallberatung an. Mit Fantasie und Geschick entstehen dabei besondere Wildpark-Mitbringsel.
Das Team Baumpflege des WBL sorgt dafür, dass sich das schöne Areal des Wildparks aus luftiger Vogelperspektive erleben lässt: Mit einer Hubsteigerfahrt über die Baumwipfel erhalten die Besucher die Möglichkeit, über den Baumwipfeln einen Blick auf das Gelände zu werfen. Außerdem wird erläutert, welche Instrumente abseits des Hubsteigers Verwendung finden. Zudem wird erklärt, warum Baumkontrollen wichtig sind, welche Instrumente hierfür verwendet werden und welche Pilze man an Bäumen finden kann sowie welche Gefahren hiervon ausgehen.
Die Fußspuren verschiedener, im Wildpark lebender Tierarten zu bestimmen, ist beim Workshop „In der Spur“ angesagt, der ab 11.30 Uhr und danach zu jeder halben Stunde angeboten wird. Anhand von Gipsabdrücken lassen sich die charakteristischen Vorder- und Hinterläufe von Wildtieren erkennen. Die Teilnehmer dieses Workshops können in Gips erhaltene Trittsiegel der Tiere mitnehmen.
Ein anderer Stand widmet sich Spinnen. Unter dem Titel „8 Beine, 8 Augen und lauter Superkräfte“ lässt sich viel Bemerkenswertes über Spinnen erfahren. Um 15 Uhr besteht die Möglichkeit, bei einer Tombola Preise zu gewinnen.
Beim Streicheln und Striegeln der Wildpark-Esel kommen die Gäste diesen Bewohnern des Wildparks ganz nahe. Unter Anleitung der Tierpfleger*innen des Wildparks besteht die Chance, die Esel nach allen Regeln der Kunst zu umsorgen und zu streicheln, was die langohrigen Tiere ihrerseits ebenfalls genießen.
Informations- und Anschauungsmaterial zur wissenschaftlichen Überwachung, Förderung sowie dem Sammeln von Daten über Luchse und Wölfe zeigt das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO) der Landesforsten Rheinland-Pfalz. Dabei wird auch darauf eingegangen, wie gleichermaßen Herdenschutz nicht zu kurz kommt.
Ferner können sich Kinder unter der Anleitung von Lydia Sprengard musikalisch beim Singen von Kinderliedern betätigen, auf dem Strohspielplatz herumtollen, ihre Kreativität mit Seifenblasen ausleben und sich auch mit dem Wildpark-Maskottchen Nico Nuss fotografieren lassen.
Von Planwagenfahrten über sinnliche Rätsel, Heupferdchen sowie Falken bis hin zum Waldbaden
Die Jugendfeuerwehr ist mit einem Löschfahrzeug vor Ort, das man ausgiebig betrachten kann. Wenn es „Wasser marsch!“ heißt, lernen Kinder wie das Löschen von Bränden funktioniert und können vieles mehr noch ausprobieren.
Der Wildpark lässt sich nicht nur zu Fuß, sondern auch mittels Planwagen-Rundfahrten erkunden. Mit starken Haflingern, die den Planwagen ziehen, bieten Kutschfahrten Jooß eine besondere, nicht alltägliche Alternative an, um sich das Wildparkgelände zu erschließen.
Unter fachkundiger Anleitung können Interessierte beim Makerspace verschiedene Filzanhänger gestalten und Nagelbretter herstellen. So entstehen dort aus Holz und Farbe ganz individuelle Tier-Kreationen, ferner können auch niedliche Stofftiere gefertigt werden.
Der Rotary Club Limburgerhof/Vorderpfalz informiert über seine Baumpflanzaktion, mit der der Club die Anlage eines neuen Baumlehrpfades unterstützte. Für den Lehrpfad erfolgte die Pflanzung von zehn unterschiedlichen Baumarten, die im Sinne des naturpädagogischen Gedankens mit Informationstafeln versehen wurden, um speziell Kindern Lehrreiches und Wissenswertes über Bäume zu vermitteln.
Bei der Pollichia-Gruppe des Hauses der Artenvielfalt in Neustadt an der Weinstraße gibt es unter anderem einen Infostand zu Artenthemen sowie ein Mikroskop, unter dem man sich Blätter und Insekten anschauen kann. Hinzu kommt ein Artenquiz.
Über die Notwendigkeit umweltverträglicher sowie verlässlicher Mobilität und wie diese erfolgreich gelingen kann, informiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. dem Motto „Wir brauchen die Verkehrswende“ folgend. Bei einem Wurfspiel können die Gäste des Erlebnistags ihre Treffsicherheit auf die Probe stellen.
Zusätzlich widmet sich Oekostadt Ludwigshafen Aspekten wie etwa Carsharing, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität, um mit einem veränderten Konsumverhalten den Alltag ressourcenschonend zu gestalten.
Der VHS-Arbeitskreis ORBEA (Ornithologische Beobachtungsstation Altrhein) bringt an seinem Infostand mit viel Fachwissen den Besuchern die wichtigsten Aspekte näher, wie Vogel- und Naturschutz generell zur Biodiversität beitragen. Dabei gibt es Tipps, wie sich die Artenvielfalt mit einfachen Kniffen im heimischen Garten steigern lässt und der Lebensraum für Vögel, Fledermäuse und Insekten angenehmer wird.
Am Stand der Krankenkasse AOK kam man die Leistungsfähigkeit der Nase testen. Das Motto „Was duftet denn da?“ ist Programm, wenn die Gäste des Wildparks aufgefordert sind, Gerüche korrekt zuzuordnen: von blumig, fruchtig über würzig.
Die Rucksackschule des Forstamtes Pfälzer Rheinauen rückt die Eichel ins Zentrum ihrer Betrachtungen. Zunächst startet alles mit einer kleinen Frucht – der Eichel – die im Zuge der Zeit zu einem großen Baum heranreift, der Lebensraum für viele Tierarten bietet. Auch das hochwertige Holz der Eiche, beispielsweise als Parkettboden, findet vielfach Verwendung.
Im Zuge des Erlebnistages werden regelmäßige Workshops zum Waldbaden angeboten, die das Prinzip dieses erholsamen Aufenthalts im Wald im Einklang mit der Natur erlebbar machen. Der erste Workshop mit Rudolf Klotz startet um 11.30 Uhr und die folgenden danach zu jeder halben Stunde.
In die große Welt der Pilze führt Tobias Alexander-Traulich von ArboFungium ein. Am Stand des gelernten Landschaftsgärtners und Fachagrarwirts für Baumpflege erfahren die Besucher alles Notwendige und Wissenswertes über diese vielschichtige Lebensform.
Die Erlebnisschule „Wald und Wild“ der Jägergruppe der Kreisgruppe im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. ist mit einem Falkner ebenfalls zu Gast im Wildpark. Der Falkner informiert über die Verhaltensweisen und den Lebensraum, den Greifvögel wie Falken benötigen und welche Beute sie dabei bevorzugen.
Bei einer Mitmachaktion des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) ist Gefühl in den Fingerspitzen gefragt. Es gilt mit dem Tastsinn Blätter zu befühlen und die dazugehörigen Pflanzen zu bestimmen.
Auch am Stand des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) ist raten angesagt. Unter dem Titel „Was ist was“ wird ein Naturrätsel für Kinder und Erwachsene geboten.
Der Besuch des Erlebnistages ist kostenpflichtig. Während Kinder und Jugendliche weiterhin freien Eintritt haben, kostet es für Erwachsene 6,50 Euro und für Familien 11,50 Euro. Dies entspricht den derzeitigen Eintrittspreisen.
Wer den Wildpark darüber hinaus weitergehend finanziell mit Spenden unterstützen will, kann dies über das Wildpark-Spendenkonto mit der folgenden Bankverbindung tun: Sparkasse Vorderpfalz, IBAN: DE21 5455 0010 0000 0011 80, BIC: LU HS DE 6A XXX.
Quelle: Stadt Ludwigshafen






