Neustadt an der Weinstraße – „Die Sprache der Macht lernen – Szenarien für Europas Zukunft“: Unter diesem Titel widmet sich das erste Hambacher Gespräch des Jahres am Dienstag, 05. Mai 2026, um 19 Uhr der Rolle Europas in einer zunehmend regellosen Welt.

Zu Gast sind Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt von 2013 bis 2021 und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages von 2021 bis 2025, sowie Dr. Jacqueline Boysen, Historikerin und Geschäftsführerin der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung. Moderiert wird das Gespräch von Dr. Tim Müller, Demokratieland-Referent der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

„Wenn wir nicht mit am Tisch sitzen, landen wir auf der Speisekarte“, warnte vor kurzem der kanadische Premierminister die Europäer. Wie kann sich Europa in der regellos gewordenen Welt behaupten? Welche Visionen und Strategien braucht Europa? Kann es „die Sprache der Machtpolitik“ (Friedrich Merz) lernen?

Zwar hat die EU an Strahlkraft verloren und wurde die militärische Schwäche Europas bloßgestellt. Aber zugleich positioniert sich Europa als globales Zentrum der liberalen Demokratie. Über die EU hinaus gewinnt Europa angesichts der Bedrohung durch Russland, der Konkurrenz Chinas und der Unberechenbarkeit der einstigen Schutzmacht USA ein schärferes strategisches Profil und lernt, seine ökonomische Macht einzusetzen. Konturen einer gemeinsamen europäischen Verteidigung werden sichtbar.

Wird Europa den Augenblick nutzen, um sich neu zu erfinden? Welche Szenarien eröffnen sich? Wie kann Europa souverän werden?

Der Eintritt zum Hambacher Gespräch ist frei. Anmeldungen richten Sie bitte mit Vor- und Zunamen an: hambachergespraech@hambacher-schloss.de

Die Hambacher Gespräche sind eine Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Frank-Loeb-Instituts an der RPTU Kaiserslautern-Landau und der Stiftung Hambacher Schloss.


Quelle: Stiftung Hambacher Schloss


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