Landstuhl – Für eine groß angelegte Übung der Rettungskräfte wurde am Samstagmorgen, 25.04.2026, der Hörnchenbergtunnel durch die Niederlassung West der Autobahn GmbH für rund acht Stunden gesperrt. Knapp 200 Einsatzkräfte simulierten vor Ort einen schweren Verkehrsunfall mit Feuer- und Rauchentwicklung.

Beteiligt waren Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Landstuhl, Rettungsdienste, Polizei sowie Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises. Ziel der Übung war es, die Abläufe der Rettungskette unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren und zu überprüfen.

Für die Dauer der Übung wurde der Verkehr von der Autobahn A62 abgeleitet und um die Sperrung herumgeführt. Landrat Ralf Leßmeister und der Erste Kreisbeigeordnete Jan Schneider verschafften sich persönlich ein Bild von der Lage vor Ort.

Großübung am Hörnchenbergtunnel (Foto: Reiner Voß / Kreisverwaltung)
Großübung am Hörnchenbergtunnel (Foto: Reiner Voß / Kreisverwaltung Kaiserslautern)

„Es ist beeindruckend, wie reibungslos das Zusammenspiel der beteiligten Rettungskräfte funktioniert hat-„

Landrat Leßmeister

Gleichzeitig dankte Landrat Leßmeister allen Einsatzkräften für ihr Engagement sowie für die intensive Vorbereitung der Übung. Auch Jan Schneider zeigte sich beeindruckt von der Präzision, mit der die verschiedenen Einheiten zusammenarbeiteten, um die Verletzten zu evakuieren und zu versorgen.

Federführend organisiert wurde die Übung von der Autobahn GmbH, der Verbandsgemeinde Landstuhl sowie dem Katastrophenschutz des Landkreises. Auf Seiten der Feuerwehr lag die Hauptorganisation beim stellvertretenden Wehrleiter Timo Vatter (VG Landstuhl). die Übungsleitung oblag Wehrleiter Thomas Jung. Beteiligt waren Feuerwehren aus Landstuhl, Bann, Oberarnbach, Queidersbach, Krickenbach, Mittelbrunn, Kindsbach und Linden.

Der Katastrophenschutz des Landkreises unterstützte unter der Leitung des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Michael Herfurt mit seinen Spezialeinheiten.

Die Tunnelübung wurde von der Autobahn GmbH initiiert. Vorgabe ist es, alle vier Jahre eine entsprechende Übung durchzuführen und dabei die Sicherheitseinrichtungen zu überprüfen.


Quelle: Kreisverwaltung Kaiserslautern